Tell Schwandt, Verlagsvertretungen, 14089 Berlin, Lerchenstr. 14a, Tel. 030 - 832 40 51, Fax 030 - 831 66 51Kunstgeschichte / Theorie....Neuerscheinungen:........................................
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Amerika, Du hast es besser?
Kulturpolitik und Kulturförderung
in kontrastiver Perspektive
[SPONSORING]
244 S., zahlr. meist farb. Abb., Br. € 33,00Praktische Künste
Deutungsmuster und Wissensformen
kulturellen Handelns
191 S., Br., € 24,90
3-89861-623-10Szenografie in Ausstellungen
und Museen II
Wissensräume:
Kunst und Raum – Raum durch Kunst
232 S., Br., € 29,90scroll
Stefan Lindl
Blendend
Gestalten des Gestaltens II
136 S., Br., € 16,00Gries: Produkte als Medien
Kulturgeschichte der
Produktkommunikation in der
Bundesrepublik und der DDR
€ 40,00Der Feind im Kopf.
Künstlerische Zugänge und
wissenschaftliche Analysen
zu Feindbildern.
251 S., Br., € 30,00
ISBN 3-86583-045-5scroll
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Groß:
Kultur, Markt und Freiheit
Eine problemorientierte Heranführung
an die Philosophie der Kultur
258 S., Br., € 24,80Nierhoff:
Die Brücke und der Sex
320 S., ca 200 Abb., Br., € 19,90Thompson: MÜLLTHEORIE
Gb., € 9,95scroll............................................................................zurück nach oben
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Clair: Das Letzte der Dinge...
Ästhetik des Sterkoralen
94 S., Br., € 14,00Volkmann-Schluck: Kunst
und Erkenntnis,€ 25,-ephemer_temporär_provisorisch
Schr.6, Inst. Kunst u.Designwiss.,
Br., € 19,00scroll
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Bronfen:
Nur über ihre
Leiche
668 S., Br., € 39,80Reto Krüger:
Nach der Antike
Gb., € 24,80Jacques Derrida:
Artaud Moma
[ursprünglich zur Artaud-Ausstellung
im Museum Of Modern Art, N.Y.]
Br., € 27,00scroll
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Neundorfer: Kritik an Anschauung
[über Carl Einstein]
Bildbeschreibung im kunstkritischen
Werk Carl Einsteins, Br., € 38,00Dahm: Blick des Hermaphroditen
[über Carl Einstein]
Carl Einstein und die Kunst des 20. Jahrhunderts 234 S., Br., € 36,00Zaunschirn:
Kunstwissenschaft - Eine Art
Lehrbuch, 288 S., Br., € 17,00scroll
Mural Global
[ Wem gehört die Welt ]
Weltweite Wandmalerei
160 S., Bildband, € 20,00Wege zur Beschäftigung
im Kulturbereich
Br., € 17,00Hamann:
Bilderwelten und Weltbilder
128 S., Br., € 15,50scroll
Stadtkultur und frühe
Hof-Kultur in der RenaissanceStadtbürger [im Mittelalter]
im Schutz ihrer HeiligenCultural Studies and Japan
€ 30,00scroll
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Verlangen nach Reinheit
oder Lust auf Schmutz?Gloy: Kunst und
Philosophie, € 28,00Fink: Miriam Cahn und
Rebecca Horn, € 36,00scroll
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Kultur verstehen Zur
Geschichte und Theorie der
Geisteswissenschaften
196 Seiten, Br, € 24,-Siegmund: Die roman-
tische Ruine im Land-
schaftsgarten, € 29,-Haerdter:
amphibische zonen
302 S., Br., € 15,00scroll
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Schmidt-Herwig:
Rückgabe von KulturgutDüchting: Konzeptuelle
Selbstbildnisse, Br., € 34,80Über d.Umgang m.Schrift
[W.W.Wende,internet,Cy Twombly
und die Vorgeschichte] € 35,-scroll
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Szenografie in Ausstellungen und Museen II
Wissensräume:
Kunst und Raum – Raum durch Kunst
Hg.: DASA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)
232 S., Br., € 29,90
ISBN 3-89861-462-X
KLARTEXT
[Dieses Werk erscheint mit zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig, voraussichtlich Februar 2006]
Auch der zweite Band zu ›Szenografie‹ geht der internationalen Entwicklungen des Mediums der Ausstellung nach. Wissensräume haben eine besondere Ausstrahlung, hier findet sowohl die Wissenserarbeitung als auch die Rezeption desselben statt. Ob dies moderne Observatorien oder andere Forschungseinrichtungen sind, ob Bibliotheken, Kirchen, Börsen: Sie alle haben Formen einer sinnlichen Qualität entwickelt und präsentieren sich in wiedererkennbaren Erscheinungsformen, die weit über den engeren Sinn ihrer jeweiligen Funktionen hinausreichen. Mit Blick auf die Historie dieser Formen lassen sich unterschiedliche Wissenscharaktere und deren Selbstdarstellungsweisen erkennen.
Museen und Ausstellungen sind die Wissensräume par excellence der gegenwärtigen Gesellschaften. Auch sie haben fast klassisch zu nennende Ausdrucksformen entwickelt und ihre besonderen Methoden der Präsentation und der Raumbildung. Was geschieht bei der Konstitution von Wissensräumen in Museen und in Ausstellungen? In welchem Verhältnis steht die Zufälligkeit einer Raum gewordenen Absicht zu den Kategorien eines menschengerechten Raums? Wie hoch ist der Einfluss von sinnlichen Eindrücken auf die Aufnahme und die Einschätzung von Wissen zu bewerten, welche Emotionen spielen sich dabei ab? Gibt es eine Ästhetik des Wissens? Welche Bedeutung hat das Ausstellen von ungegenständlichem Wissen? Und was ändert sich bei der Transformation von Wissenschaftssprache in den sinnlichen Kontext eines Ausstellungsraums?
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Der Freie Fall
Positionen von Performern
Albrecht Hirche / kathrin Krumbein (Hg.)
135 S., Br., € 14,90
ISBN 3-89861-590-1
KLARTEXT
Das Buch vereint Stimmen von Theatermachern, -kritikern, -produzenten aus Deutschland, Griechenland und der Schweiz und regt dadurch eine Debatte über den heutigen Standort der sogenannten Projektarbeit an. Der Schwerpunkt liegt auf Aussagen der Theaterschaffenden, die jenseits eines Pathos der Gründermanifeste eine differenzierte Beschreibung und Begrifflichkeit anbieten. Statt um Theatertheorie geht es um Plastizität und praktische Erfahrung.
Noch vor zwanzig Jahren schien es ausreichend im Kontext des deutsch-sprachigen Theaters zwei Formen voneinander abzugrenzen: das Stadt- und Staatstheater und das sogenannte Freie Theater. Diese Abgrenzung beruhte auf unterschiedlichen produktionsästhetischen Zusammenhängen, dem Zugang zu den Produktionsmitteln, unterschiedlichen Arten von Förderungen, zugleich war sie aber auch ideologisch aufgeladen – auf der einen Seite der Apparat des Stadttheaters, der klassische Kanon, das Repertoire und auf der anderen Seite ästhetische Experimente, flexible Arbeitsstrukturen, ein direkter Kontakt zum Publikum. Heute ist diese Unterscheidung so nicht mehr zu treffen: die Freien Theater spielen die gleichen literarischen Stoffe, Helden der Freien Szene gehen ans Stadttheater und dort werden (jedenfalls an einer Handvoll Häusern) szenische Experimente gewagt, die sich kaum ein Freies Theater leisten kann. In Griechenland entwickeln die kleinen, ehemals patriarchalisch organisierten Theater der Off-Szene im Austausch mit der deutschen Theaterszene neue Arbeitsformen und Themen jenseits des konservativen Nationaltheaters. Von den europäischen Festivalscouts weitgehend unbemerkt hat sich hier ein Potential herausgebildet.
Fallstudien u.a. von: Annemarie M. Matzke, Florian Malzacher, Hella Kemper, Gabriele Hänel, Sabrina Zwach, Tim Etchells, Sven Schlötcke, Holger Bergmann, Daniel Wetzel, Stephan Müller, Judith Gerstenberg, Samuel Schwarz, Niklaus Helbling, Malte Ubenauf, Akyllas Karazissis, George Kakanakis, Michael Marmarinos.
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Stefan Lindl
Blendend
Gestalten des Gestaltens II
136 S., Br., € 16,00
3-85165-741-1
Von der Strafe des Blendens, über das Trompe-l’OEil, zum Terror – diese Serie zeugt von Verschwinden, Betrug, Dominanz. Blendendes Gestalten verspricht kein sanftes Belassen, sondern aktives Verändern. Das Blenden, das Bewirken der Blindheit, trägt Verlust in sich. Dagegen fügt die Blende auch etwas hinzu. Ein Trompe-l’OEil bereichert das Bestehende um eine Oberfläche, die verschwinden lässt, was sie verblendet. Auf Verlust und Hinzugewinn baut auch der Verblendete. Er akzeptiert nicht die Differenz von Wirklichkeit und Vorstellung von ihr, sondern sucht die Assimilation. Das Außen an innere Pläne anzugleichen, ermöglichen großer Aufwand oder Gewalt. Ackerbau ist eine Form dieser Assimilation, Terror und Konzentrationslager sind andere. Blendendes Gestalten richtet sich immer gegen das Gewordene, möchte verändern, zerstören, um neu zu beginnen. – Ohne diese dominante Form des Gestaltens gäbe es nicht das Menschlichste: Kultur.
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Michael Haerdter
amphibische zonen
Künstler, Künste und Kulturen
302 Seiten,broschiert, € 15,00
ISBN 3-89861-451-4
KLARTEXT
Die Visuellen Künste und das Theater,Tanz und Perfor-
mance Art,Kunst-und Geistesgeschichte,Kulturarbeit
und Kulturpolitik:Die für diesen Band ausgewählten
Schriften – Essays,,Berichte,Vorträge – reflektieren die
Tätigkeit ihres Autors als Dramaturg am Schillertheater ,
als Präsidialsekretär der Akademie der Künste ,als Grün-
der und Leiter des Künstlerhauses Bethanien in Berlin
während der zurückliegenden Jahrzehnte.Sie sind Zeug-
nis der kulturpolitischen Arbeit von Michael Haerdter als
Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft von der ers-
ten Stunde an.Und sie weisen ihn als wachen Zeitge-
nossen,Europäer,Weltbürger aus.
amphibische zonen ist ein Plädoyer für das notwendige
Überschreiten und Überwinden von Grenzen,für die Ar-
beit in kreativen Übergangszonen zwischen den Sparten
und Kulturen.Neigung und Beruf haben Michael Haerd-
ter zu einem Freund und Parteigänger der Vielfalt ge-
macht,zu einem entschiedenen Gegner der geistigen
Homogenität und des unheilvollen Trends zur Monokul-
tur.Wer mit ihm Kulturen als Ökosysteme begreift,als
empfindliche,dem Prozess des Werdens,Sich-
Wandelns und Vergehens unterworfene Lebewesen,
wird sich dem Bekenntnis des Autors zur nachhaltigen
Mitverantwortung aller für die Welt in unserer Wende-
zeit anschließen.
amphibische zonen ist ebenfalls das Resultat eines Pro-
zesses:Die in den Beiträgen entwickelten Gedanken
und Überzeugungen sind aus der Praxis des Autors im
Umfeld der Künste entstanden und haben sie begleitet.
Ein Prozess der Suche also,der Suche nach Orientie-
rung.Damit sind sie zugleich eine Einladung zum Dialog
mit den Lesern.
Zaunschirm, Thomas
Kunstwissenschaft
– Eine Art Lehrbuch
Institut für Kunst und Design, Schriften, Band 5
ca. 288 Seiten, Broschur, ca. 17,00 €,
ISBN 3-89861-114-0
Der Entgrenzung des Kunstbegriffs in der Moderne ist die Kunstgeschichte nur zögerlich mit einer Entgrenzung der Methoden gefolgt. In diesem Sinne hat die Kunstwissenschaft eine klare Aufgabe, nämlich die Durchbrechung dieser traditionellen Denkmuster. Die Beschäftigung mit der Kunst war im 20.Jahrhundert durch den Gegensatz von Kunstgeschichte und Kunstkritik geprägt. Heute wird die Interdependenz von historischer und zeitgenössischer Kunstinterpretation für selbstverständlich gehalten. Das neue Buch von Thomas Zaunschirm umschreibt die Überwindung theoretischer Rahmenbedingungen der Kunst (vom „anthropischen Prinzip“ bis zum Tabu des Geldes) und verweist auf paradigmatische Interpretationsmöglichkeiten von Kunstgattungen (Denkmal, Fotografie) sowie einzelnen Künstlern (von William Turner über Joseph Maria Olbrich bis Jeff Koons).
KLARTEXT:
Barbara Nierhoff
Das Bild der Frau
Sexualität und Körperlichkeit in der Kunst der Brücke
ca. 320 Seiten, über 200 Abbildungen, Broschur, 19,90 €, ISBN 3-89861-239-2Die Aktbilder gelten als Höhepunkt der Brücke-Malerei, in der sich die expressionistische Fixierung auf den Körper anschaulich manifestiert. Im Zentrum steht der weibliche Akt, durch den die jungen Maler Kirchner, Heckel, Pechstein und Schmidt-Rottluff das neue und vor allem selbst erprobte Körpererleben ihrer Generation zum Ausdruck brachten.
Der zwanglos sich gebärdende Körper, der den Bedürfnissen nach schlichtem Sein und einfachen sowie ungezwungenen Bewegungen nachkam, löste die tradierte Auffassung vom weiblichen Akt ab. Daher sucht man vergebens nach mythologischen oder allegorischen Kontexten in der Aktmalerei der Brücke. Vor dem historischen Hintergrund von Lebensreform, Lebensphilosophie, bürgerlicher Sexualmoral, neuem Tanz und zeitgenössischer Literatur werden die Aktbilder in der vorliegenden Untersuchung erstmals analysiert. So entdeckten die Expressionisten auf der Basis antibürgerlichen Selbstverständnisses den Körper wieder und waren auf der Suche nach dem großen ,UR’. Sie entwickelten in ihren Bildern das Konzept einer ,natürlichen Nacktheit’, zu dem auch die Sexualität gehörte. Und so findet das Sexuelle sowohl Eingang in die Atelierbilder, die Moritzburger Werkgruppe als auch in die Darstellung kindlicher Modelle.
Reto Krüger
Nach der Antike
Studien zur Antikenrezeption in der bildenden Kunst seit 1967
256 Seiten, Broschur, € ca. 24,90
ISBN 3-89861-319-4 KLARTEXT
Die Rezeption der Antike in der bildenden Kunst in den Jahren
1967 bis 1994 diente den Künstlerinnen und Künstlern dazu,
autoreflexive Fragestellungen der Gegenwartskunst zu
entwickeln. Zunächst stellt Reto Krüger in chronologischer Folge
wesentliche Beiträge zur Funktion antiker Kunst innerhalb eines
autoreflexiven Diskurses vor und diskutiert diese. Eine zentrale
Rolle spielt dabei der Gipsabdruck, dessen Relevanz auf der Basis einer erweiterten
Theorie des Abdrucks von Georges Didi-Hubermann untersucht wird.
Ein zweites Kapitel beschreibt die Funktion des Rückgriffs auf antike Kunst als Element
eines Diskurses über Gedächtnis und Erinnerung.
Ein drittes Kapitel untersucht an zentralen Mythologemen (Dionysos, Apollon,
Gigantomachie, Medusa, Artemis und Aktäon) die Bedeutung, die ihnen für die
Gegenwartskunst zukommt. Dabei werden verschiedene Mythostheorien (Claude-Lévi
Strauss, Hans Blumenberg) auf ihre Relevanz für