Tell Schwandt, Verlagsvertretungen, 14089 Berlin, Lerchenstr. 14a, Tel. 030 - 832 40 51, Fax 030 - 831 66 51Nazizeit / Faschismus...........Neuerscheinungen:..................Links: Judaika./ Geschichte 1914-1945
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Thomas Mittmann
Vom 'Günstling' zum 'Urfeind' der Juden
Die antisemitische Nietzsche-
Rezeption in Deutschland
bis zum Ende des
Nationalsozialismus
240 S., Br., € 29,80Richard Faber
"Wir sind eines"
Über politisch-religiöse
Ganzheitsvorstellungen
europäischer Faschismen
136 S., Br., € € 19,80
3-8260-3217-9Wiedergutmachung
als Auftrag
384 Seiten, Abbildungen, € 24,90
978-3-89861-580-8scroll
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Otto-Ernst Duscheleit
Von der Waffen-SS
zum Friedensdienst
240 S., Br., € 19,90
978-3-86099-515-0Schoenberner Gerhard:
Joseph Wulf
Aufklärer über den NS-Staat - Initiator der
Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz
64 S. Br, € 5,90
978-3-938485-18-7Christian Gudehus
Dem Gedächtnis zuhören
Gedenkstätten und Erzählungen
über nationalsozialistische
Verbrechen
350 S., Br., € 21,50
978-3-89861-568-6scroll
Philosophie und Zeitgeist
im Nationalsozialismus
280 S., Br., € 39,80
ISBN 3-8260-3298-5Gauch:
Vaterspuren
[Ein Adjudant Himmlers]
6. erw. u. überarb. Aufl.
248 S., Br., € 17,90Unerwünschte Jugend im
Nationalsozialismus
277 S., Gb., € 24,90scroll
Hartung: Deutschfaschistische
Literatur und Ästhetik
[ Hartung Bd.1 ] € 22,00Beischi:
Dr. med. Eduard Wirths Tätigkeit
als SS-Standortarzt des KL Auschwitz
280 S., Br., € 39,80Ziegler:
Gedächtnis und Identität
der KZ-Erfahrung
360 S., Br., € 49,80scroll
Das Urteil im Auschwitz-Prozeß
624 S., Personenregister, Auswahlbibliographie,
Gb., € 39,90Heinisch:
Hitlers Geiseln
Hegemonialpläne und der Holocaust
Br., € 29,90
978-3-85165-662-6Totaler Arbeitseinsatz
für die Kriegswirtschaft
Zwangsarbeit in der deutschen
Binnenschifffahrt 1940 –1945
Gb. € 12,90
978-3-89861-277-7scroll
Gero Lietz:
Zum Umgang mit dem
nationalsozialistischen
Ortsnamen-Erbe
in der SBZ/DDR
298 S., Br., € 49,00
3-937209-63-8Das deutsche Archivwesen
und der Nationalsozialismus
539 S., Gb., € 32,00Renouard, Jean P :
Die Hölle gestreift, € 20,00scroll
Repräsentationen des Holocaust
im Gedächtnis der Generationen
Br., € 19,90
978-3-86099-327-9Wirtschaftsordnung,
Staat und Unternehmen [Wirtschaftsgeschichte
des Nationalsozialismus]
391 S., Br., € 29,90
978-3-89861-259-3Augen aus Auschwitz
Ein Lehrstück über nationalsozialistischen
Rassenwahn und medizinische Forschung
Der Fall Dr. Karin Magnussen
Br., € 12,90
978-3-89861-009-4scroll
Jochheim: Frauenproteste in
der Rosenstraße, Br., € 20,-
978-3-933471-26-0Die vollständige Urteilsbegründung
des Landgerichts Frankfurt
/Main vom 19. August 1965.
CD-ROM (WIN 95/98/2000/NT/XP)
€ 29,90 (fPr.) Jewelcase
978-3-89144-352-1Charles Pieters
Ein Franzose im KZ Buchenwald
176 S., 16 Abb., Gb., € 14,90scroll
"Der Teufel hole Hitler"
Briefe der sozial-
demokratischen Emigration
406 S., Br., € 9,90
978-3-88474-824-4Adamo /Hervé
KZ Natzweiler-Struthof
120 S., Br., € 16,90
978-3-89861-092-6Gisela Karau
Der gute Stern des Janusz K.
Eine Jugend in Buchenwald
160 S., Br., € 9,90
978-3-89144-346-0scroll
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Stimmungsberichte d.Wehr-
macht 1944/45 , Gb 29,90
978-3-88474-887-9scroll
Weitere Bücher zum Faschismus:
Reiseauftrag =Verlag anklicken = öffnen:
Brandes & Apsel - Hanau - Auschwitz + Neliba: MAN-Werk Gustavsburg+ Gauch, Sigfrid: Vaterspuren. + Hubert, Harry: Jugendrecht im Nationalsozialismus + Piehl, Kurt: Latscher, Pimpfe und Gestapo.+ Sandner, Peter: Frankfurt. Auschwitz. + Sie starben für Führer, Volk und Vaterland + Wehrerziehung und Kriegsgedanke in der Weimarer Rep.+ Wittmeier, Manfred: Internat Jugendbegegnung Auschwitz.![]()
+ Engbring-Romang, Udo
Bad Hersfeld. Auschwitz
152 S. - Br., € 11,80
ISBN 978-3-86099-162-6
HENTRICH&HENTRICH - Exil SHANGHAI - Jüdisches Leben in der Emigration 1938-47 + Hochmuth, U.: Illegale KPD und Bewegung Freies Deutschland in Berlin und Brandenburg + Jochheim,G.: Frauenprotest in der Rosenstrasse Berlin 1943 Berichte,Dokumente + Marum-Lunau, Elisabeth: Auf der Flucht in Frankreich + Oberschnitzki, Doris: Letzte Hoffnung - Ausreise![]()
Wolfgang Jacobeit (Hg.), Wolfgang Stegemann (Hg.)
Fürstenberg /Havel - Ravensbrück
Band 2: Wechselnde Machtverhältnisse im 20. Jahrhundert
566 Seiten, gebunden
56 Abbildungen
ISBN 978-3-933471-42-0
€ 23,00
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Klartext - Stefan Goch
„Mit einer Rückkehr nach hier ist nicht mehr zu rechnen“
Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma
während des „Dritten Reiches“ im Raum Gelsenkirchen
296 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Broschur,
ISBN 978-3-88474-785-8
€ 17,50Als eine rassistisch, sozial diskriminierte und verfolge
Minderheit lebten spätestens seit Beginn des 20.
Jahrhunderts auch Sinti und Roma in Gelsenkirchen. Als
im „Dritten Reich“ alle Sicherungen einer demokratischen Gesellschaft zerstört waren und
moralische Bedenken nichts galten, wurden diese als „Zigeuner“ verfolgten Menschen Opfer
einer Vernichtungsmaschinerie, die vielfach bereits vor dem Nationalsozialismus
Gedachtes in die Tat umsetzte.
Die weitaus meisten Sinti und Roma, die einen Lebensmittelpunkt in Gelsenkirchen hatten,
wurden ermordet, überwiegend im „Zigeunerlager“ Auschwitz. Die Verfolgung und
Ermordung der Sinti und Roma wurde bürokratisch vom Verwaltungsapparat der Stadt
Gelsenkirchen und weiteren Verwaltungs- und Verfolgungsbehörden des „Dritten Reiches“
organisiert. Die Akteure, die sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg mit der
„Bekämpfung der Zigeunerplage“ in Gelsenkirchen befassten, kamen aus der Mitte der
lokalen Gesellschaft und spiegelten in ihrem Verhalten, ihrer Denk- und Verhaltensweise die
Deutsche Gesellschaft wieder. In den verschiedenen Institutionen und Behörden wurden die
rassistischen Vorstellungen, alte und neue Vorurteile und die Ausgrenzung verschiedener
Menschengruppen, die sich aus dem Gedanken der „Volksgemeinschaft“ ergab, in die Tat
umgesetzt. In dem eskalierenden Verfolgungsprozess zeigte sich exemplarisch die
destruktive Dynamik und die Janusköpfigkeit der Moderne.
Das Buch bietet eine detaillierte und mit Fotos und Dokumenten ausführlich belegte Analyse
der Verfolgungsprozesse, die Biografien und Verhaltensweisen der an der Verfolgung und
Ermordung der Sinti und Roma im Raum Gelsenkirchen beteiligten Akteure und die
Schilderung von über 300 Verfolgtenschicksalen..
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Engbring-Romang: Die Verfolgung der Sinti undRoma in Hessen 1870-1950, ISBN 978-3-86099-225-8, € 30,50
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Das braune Bonn
Personen und Ereignisse (1925 –1939)
ca.168 S.,broschiert,zahlr.Abb., € 8,95
ISBN 978-3-89861-419-1
Was wissen wir über die Frühgeschichte der Bonner
NSDAP?Wie funktionierte das NS-Regime in Bonn?Wer
waren die Hauptverantwortlichen der Geschehnisse?
Welche Methoden dienten der Machterhaltung?Diesen
Fragen widmet sich der vom Bonner Stadtmuseum he-
rausgegebene Band.Im Mittelpunkt stehen die Struktur,
die Funktionäre und die Handlungsweise der NSDAP in
Bonn.Das Stadtmuseum Bonn versucht seit längerer
Zeit,vielfach in Zusammenarbeit mit privaten Vereini-
gungen,eine Aufarbeitung der Geschehnisse während
des „Dritten Reiches “.Dabei standen bisher die Erfor-
schung und Darstellung der Verfolgung und des Wider-
standes Bonner Bürger und Bürgerinnen im Mittelpunkt
des Interesses.Nun nimmt das Stadtmuseum das
„braune Bonn “ näher in Augenschein..Zu einer verant-
wortungsbewussten Aufarbeitung der Zeit gehört die
Beschäftigung nicht nur mit den Opfern,sondern auch
mit den Verantwortlichen und Tätern.Eine Vorkriegs-
Chronik gibt Einblicke in den Alltag Bonns unter dem
NS-Regime.
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Konrad Beischi
Dr. med. Eduard Wirths Tätigkeit als
SS-Standortarzt des KL Auschwitz
280 Seiten, Broschur mit Fadenheftung, € 29,80
ISBN 978-3-8260-3010-9Die Arbeit beschreibt die Entwicklung des Medizinstudenten und jungen Mediziners Eduard Wirths (1919 -1945) zu einer der Schlüsselfiguren des Vemichtungsapparates im
KL Auschwitz. Wirths wurde 1919 als Sohn eines mittelständischen Unternehmers in Geroldshausen, nahe Würzburg, geboren. Noch während des Studiums trat er in die NSDAP, die SA und später die SS ein. Beim Fronteinsatz in Norwegen und der Sowjetunion zog er sich ein Herzleiden zu. Dies führte zu seiner Versetzung zur .Inspektion K.L.' - zum Einsatz in den Konzentrationslagern. Hier machte Wirths inner-
halb kürzester Zeit eine steile Karriere und wurde - mittlerweile SS-Obersturmführer - Standortarzt des riesigen Lagerkomplexes Auschwitz. Er war der verantwortliche Organisator der Selektionen der jüdischen Häftlinge an der .Rampe'
von Auschwitz-Birkenau.Über alle medizinischen Experimente, die an Häftlingen durchgeführt wurden, war er informiert und initiierte selbst eigene Versuchsreihen. Sein Häftlingsschreiber Hermann Langbein, österreichischer Kommunist und aktiv im Lagerwiderstand, gewann allmählich Einfluß auf Wirths und konnte dies geschickt für die Widerstandsbewegung ausnutzen.
Wirths, der von Langbeins Verbindung zum Widerstand wußte, ließ Langbein gewähren, blieb jedoch selbst bis zuletzt loyal gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland. Insgesamt ergibt sich ein zwar widersprüchliches Bild, aber doch das Bild eines
Mannes, der dem faschistischen System nichts entgegen zu setzen hatte.Konrad Beischi, geb. 1969, Ausbildung zum Gärtner.
Anschließend Studium der Humanmedizin in Regensburg.
Derzeit ist er als Assistenzarzt an der Schloßklinik Rottenburg a.d.L. tätig.
K&N -
Busch, Stefan: Und gestern, da hörte uns Deutschland. NS-Autoren in der Bundesrepublik EAN 9783826013959, € 40,-
+ Hillesheim, Jürgen /Michael, Elisabeth: Lexikon nationalsozialistischer Dichter, Br, ISBN 978-3-88479-511-8, € 40,-
+ Hojer, Ernst: Nationalsozialismus und Pädagogik Umfeld und Entwicklung der Pädagogik Ernst Kriegs , ISBN 978-3-8260-1283-9, Br, € 19,50
+ Roth, Alfred: Das nationalsozialistische Massenlied, EAN 9783884797969, Br, € 36,-![]()
.Fontaine, Karin
Nationalsozialistische Aktivistinnen (1933-1945)
Hausfrauen, Mütter, Berufstätige, Akademikerinnen. So sahen sie sich und ihre Rolle im "tausendjährigen Reich"
Verlag : Königshausen u. Neumann
978-3-8260-2600-3
134 Seiten, Br., € 15,00
Die Autorin untersucht, was Frauen dazu bewegte, sich aktiv für den Nationalsozialismus einzusetzen. Dabei stellt sie drei voneinander abweichende ideologische Positionen fest. Unterschiede werden vor allem deutlich hinsichtlich der Einstellung zu Bildung und weiblicher Berufstätigkeit. Auch eine bisher kaum bekannte Minderheitenposition akademisch gebildeter Nationalsozialistinnen wird thematisiert. Deutlich wird, daß Frauen, wenn auch meist im Hintergrund wirkend, den Nationalsozialismus aktiv gefördert haben. Die Arbeit basiert wesentlich auf der Auswertung von zahlreichen NS-Quellen.
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Thomas Mittmann
Vom 'Günstling' zum 'Urfeind' der Juden
Die antisemitische Nietzsche-Rezeption in Deutschland bis zum Ende des Nationalsozialismus
240 S., Br., € 29,80
ISBN: 978-3-8260-3273-8
War Friedrich Nietzsche ein „Anti-Antisemit" oder ein geistiger Wegbereiter des Holocaust? Diese Frage wird innerhalb der Forschung nach wie vor kontrovers diskutiert. Thomas Mittmann legt mit seinem Buch eine längst überfällige Geschichte der antisemitischen Nietzsche-Rezeption in Deutschland vom Kaiserreich bis zum Ende des Dritten Reiches vor. Dabei richtet sich sein Interesse einerseits auf Nietzsches Verhältnis zum Judentum, zur jüdischen Religion und zu einzelnen Juden sowie auf seine Haltung zum Antisemitismus seiner Zeit. Andererseits rekonstruiert er anhand umfangreichen Quellenmaterials und unveröffentlichter Dokumente zum nationalen, sozialen, religiösen und rassischen Antisemitismus die Entwicklung der Nietzsche-Rezeption innerhalb verschiedener antijüdischer Diskurse. Dabei wird deutlich, daß der Philosoph trotz seiner Ablehnung der zeitgenössischen Judengegner eine neue, weitreichendere Kritik des Judentums formuliert hat, über die der konventionelle Antisemitismus, der vor der Jahrhundertwende in eine Strategie- und Mobilisierungskrise geraten war, auf einer radikaleren Ebene revitalisiert wurde. Mittmann zeigt, wie der von Nietzsches Vorstellungen seit den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts ausgehende starke Impuls auf nahezu alle kulturelle Lebensbereiche zu einer erheblichen Radikalisierung antisemitischer Diskurse vom Kaiserreich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges beigetragen hat und inwieweit der Rekurs auf Vorstellungen des Philosophen auch der Legitimierung des Völkermords an den europäischen Juden diente. Nietzsche gebührt ein besonderes Kapitel in der Ideengeschichte des „modernen" Antisemitismus, eine Erkenntnis, die auch zu einer generellen Neubestimmung der Rolle des Philosophen innerhalb der Vorgeschichte des Nationalsozialismus nötigt.
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Richard Faber
"Wir sind eines"
Über politisch-religiöse Ganzheitsvorstellungen
europäischer Faschismen
136 S., Br., € € 19,80
ISBN: 978-3-8260-3217-2Einleitung
l. Organizistische und hierarchische Ständestaaten Oberdeutschlands
2. Gegenrevolutionäre und imperiale Programmatik eines „Neuen Abendland"
3. Neues Reich als „umfassende Einheit des Vielfachen"
4. Katholisch-preußische, römisch-katholische und konservativrevolutionäre bzw. faschistische Ganzheitsvorstellungen
5. Katholisch-liturgische Ständeordnung
6. Pagane wie christliche, ptolemäische Soziologik
7. Totaler Staat des (italienischen) Faschismus oder: von Thomas Hobbes zu Carl Schmitt
8. „Vollendete Reformation" oder: vom Luthertum zum Neopaganismus
9. Cäsaropapismus und Hierokratie oder Kirchen-Staats-Dualismus
10. Italienischer Faschismus und römischer Katholizismus
11. Katholische, preußisch-sozialistische und nationalsozialistische Einheitsmystik
12. Autoritäre Organisation oder: Unterordnung, Unterdrückung und Opferung
13. Römisch-preußischer Militarismus im allgemeinen und preußischer Militärkatholizismus im besonderen
14. Archaistischer und technokratischer: faschistischer Männerbund
15. „Allianz der vorangegangenen Generationen mit den Nachfolgenden" oder: Mortui plurimi Schluß
Nachwort
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Philosophie und Zeitgeist im Nationalsozialismus
Herausgeber Marion Heinz und Goran Gretic
280 S., Br., € 48,00
ISBN: 978-3-8260-3298-1
I. Zeitgeschichtliche Resonanzen:
C. Knobloch: Über die öffentliche Wahrnehmung der akademischen Philosophie vor und nach 1933 - Herangehensweisen an die Geschichte der Geisteswissenschaften im NS - 0. Agard: Die Resonanz der deutschen zeitgenössischen Philosophie in den französischen philosophischen Fachzeitschriften zwischen 1933 und 1945 - /. Korotin: Deutsche Philosophen aus der Sicht des Sicherheitsdienstes des Reichsführers SS - Schwerpunkt Österreich -H. Sünker: Kritische Theorie und Analyse des Nationalsozialismus. Notate zu Herbert Marcuse, Der Kampf gegen den Liberalismus in der totalitären StaatsauffassungII. Kulturkritische Perspektiven:
G. Bollenbeck: Kulturkritik: ein unterschätzter Reflexionsmodus der Moderne - T. Orozco: Kulturkritik jenseits des Politischen? Probleme der Carl Schmitt-Inteq)re(ation - T. Mertens: Carl Schmitt and Nazism. Some legal aspects -H. Laffont: Zur Rezeption Bachofens im Nationalsozialismus - K. Kuhnekath: Intemationalisiening der Philosophie und politisches Engagement aus der Erfahrung der Emigration: Der Fall Raymond Kubansky- G. Merlio: KariJaspers. Von der inneren zur äußeren EmigrationIII. Philosophie im Nationalsozialismus:
S. Doye: Deutsche Philosophie und Zeitgeist - G. Leaman: Philosophy and Political Power: Methodological Reflections on German - Philosophy and National Socialism - C. Krijnen: Kantianismus auf Irrwegen? Zum Problem der Konkretisierung des Guten in Bruno Bauchs Ethik -M. Heinz: Politisierung der Philosophie. Heideggers Vorlesung „Welt, Endlichkeit, Einsamkeit" (WS 1929/30) - T. Kisiel: The Essential Flaw in Heidegger's „Private National Socialism" -B. Obst: Heideggers seynsgeschichtlicher Antikommunismus - W. Bialas: Moralische Dimensionen des Verbrechens: Der Holocaust und die Täter
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Renouard, Jean P :
Die Hölle gestreift
177 S., Gb., € 20,00
ISBN 978-3-933240-42-2
Leipziger UniversitätsverlagJean-Pierre Renouard, Jahrgang 1922, wurde 1944 als Mitglied des französischen
Widerstandes verhaftet. Er war Häftling der Konzentrationslager Neuengamme und
Bergen-Belsen. Mehr als neun Monate verbrachte er in einem KZ-Außenlager in
Misburg bei Hannover.
Über seine Erfahrungen als Häftling verfaßte Renouard mehr als vier Jahrzehnte
nach den Ereignissen eine Reihe kurzer Texte, die in ihrer Knappheit von heraus-
ragender literarischer Qualität und in ihrer Genauigkeit von hohem historischen
Quellenwert sind.
In einem langen Schlußkapitel schildert Jean-Pierre Renouard die Spuren, die die
existentiellen Erfahrungen von Entfremdung und Erniedrigung in seinem späteren
erfolgreichen Leben als weltweit agierender Geschäftsmann hinterlassen haben.
Der Autor lebt heute in Frankreich. 1993 wurde sein Buch mit einem Preis der
Academie Francaise ausgezeichnet.
Pahl-Rugenstein - Litten, Irmgard: Eine Mutter kaempft gegen Hitler + Hitlers Krieg? + Die faschistische Okkupationspolitik in Österreich und der Tschechoslowakei +Buchenwald CD-ROM + Die faschistische Okkupationspolitik in Polen (1939-1945) + Gossweiler, Kurt: Aufsätze zum Faschismus + Merson, Allan: Kommunistischer Widerstand in Nazideutschland + Herhejen: KZ Flossenbürg – Der Todesmarsch nach Regensburg
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Gisela Karau [Die Autorin steht zu Lesungen (auch in Schulen) zur Verfügung]
Der gute Stern des Janusz K.
Eine Jugend in Buchenwald
160 S., broschiert, 9,90 EUR
ISBN 978-3-89144-346-0Janusz lauscht auf die fremden Laute der Lagernacht. Warum gibt es Deutsche? Sie fallen über unschuldige Menschen her, reißen sie nachts aus ihren Betten, schlagen Kinder, sperren sie ein wie Verbrecher, lassen sie hungern und frieren, bringen sie um. Und ich soll für sie arbeiten?
Dieses Buch erzählt die wahre Geschichte einer Gruppe polnischer Jungen, die 1939 ins Konzentrationslager Buchenwald verschleppt wird. Als Robert Siewert, Maurer und selbst Gefangener in Buchenwald, die Kinder im Lager ankommen sieht, fasst er einen Plan, wie sie vor dem sicheren Tod gerettet werden könnten: wenn ich diese Kinder zu Maurern ausbilde, denkt er sich, haben sie vielleicht eine Chance zu überleben. So entsteht die Maurerschule im KZ Buchenwald. Ob sein Plan gelingt?
»Es geht um die Vermittlung von historischem Wissen. Angesichts rechtsradikaler Tendenzen der Gegenwart kann das Buch zugleich helfen, jungen Lesern die Augen zu öffnen und sie zu warnen.«(aus der Empfehlung der Stiftung Lesen)![]()
Friedrich-Martin Balzer / Werner Renz (Hg.)
Das Urteil im Auschwitz-Prozeß
624 Seiten, mit Personenregister, Abkürzungsverzeichnis und Auswahlbibliographie, Hardcover. € 39,90
Pahl-Rugenstein Verlag ISBN 978-3-89144-354-5Erscheint zur Ausstellung des Fritz Bauer Instituts (Frankfurt/M) über den Auschwitz-Prozess
Vom 20. Dezember 1963 bis zum 20. August 1965 tagte in Frankfurt/Main der Auschwitz-Prozess. Dieser war vom damaligen Hessischen Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968), 1949 als Sozialdemokrat aus dem skandinavischen Exil in die BRD zurückgekehrt, gegen alle Widerstände eingeleitet worden. Fritz Bauer stellte in der Justiz »angesichts der konservativen, deutschnationalen und spießigen Verkrustung des damaligen Justizapparates eine absolut singuläre Erscheinung von historischem Rang« dar (Heinz Düx, Untersuchungsrichter im Auschwitz-Prozeß).
Trotz der großem internationalen und nationalen Beachtung, die dieser Prozess in der deutschen Justizgeschichte gefunden hat, war das 930 Seiten umfassende Urteil bisher nur für Spezialisten zugänglich. Jetzt ist es erstmals als selbständige und textkritische Publikation verfügbar.
Das Beweisthema des Gerichts konzentriert sich auf den Massenmord an den Juden im Vernichtungslager Auschwitz. Daneben tritt aber auch Auschwitz als Vernichtungslager für Polen und für polnische Geiseln, als Exekutionsstätte für sowjetische Kriegsgefangene und als Vernichtungsstätte kranker und entkräfteter Lagerinsassen ins Blickfeld. Das politische System, das Auschwitz erzeugt hatte, blieb weitgehend ausgespart. Kooperationsverhältnisse mit der Wehrmacht und der Wirtschaft (IG Farben, Siemens etc.) werden nur am Rande sichtbar. Die politischen und militärischen Kräfte, die die Mordfabrik Auschwitz abgeschirmt hatten, waren nicht Gegenstand der strafrechtlichen Beweisaufnahme.
Gleichwohl hat der Auschwitz-Prozess das Verbrechen des Vernichtungslagers Auschwitz der Weltöffentlichkeit unter strenger Beachtung des Strafrechts beweiskräftig vor Augen geführt und das Bewusstsein der Öffentlichkeit über den Charakter des Faschismus einschneidend verändert. Rudolf Augstein sprach daher zu recht von der „Vor-Auschwitz-Zeit“. Diejenigen, die immer noch behaupten, dass es Auschwitz in dieser Form überhaupt nicht gegeben habe, wurden für alle Zeiten als Lügner und Geschichtsfälscher überführt.
Ausgelöst durch den Eichmann- und Auschwitz-Prozess wurde das bleierne Korsett des Verdrängens, Verschweigens, hervorgerufen durch die »Integration« großer Teile der Nazi-Eliten während der Adenauer-Ära, aufgebrochen. Aber auch in der DDR bewirkten diese Prozesse eine Veränderung in der öffentlichen und wissenschaftlichen Behandlung des Holocausts.Die Herausgeber:
Friedrich-Martin Balzer (Jg. 1940), Promotion bei Wolfgang Abendroth; zahlreiche Veröffentlichungen zur jüngeren deutschen Geschichte; zuletzt erschien die von ihm mitherausgegebene Edition »Erwin Eckert/Emil Fuchs: Blick in den Abgrund. Das Ende der Weimarer Republik im Spiegel zeitgenössischer Berichte und Interpretationen«.
Werner Renz (Jg. 1950), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt/M. Autor zahlreicher Aufsätze über das Lager Auschwitz und über den 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess sowie einer annotierten Auswahlbibliografie zur Auschwitz-Literatur.
Friedrich-Martin Balzer (Hrsg.):
AUSCHWITZ - PROZESS
Urteilsbegründung zur Wanderausstellung z.Auschwitz-Prozeß d.Fritz-Bauer-Instituts.
[Mit der textkritischen Edition der Urteilsbegründung erhält erstmals eine breitere Öffentlichkeit
die Möglichkeit, die Ergebisse dieses wohl bedeutendsten NS-Prozesses vor bundesdeutschen Gerichten nachzulesen]
Die vollständige Urteilsbegründung des Landgerichts Frankfurt/Main vom 19. August 1965.
CD-ROM (WIN 95/98/2000/NT/XP) € 29,90 (fPr.)
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Esther Bejarano
Wir leben trotzdem
Esther Bejarano - Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden240 S., zahlr. Abb., geb., € 19,90
978-3-89144-353-841948, diese fünf Ziffern werden der 18jährigen Jüdin 1943 in Auschwitz in den Arm geritzt. Von da an ist sie nicht mehr eine junge Frau namens Esther Loewy, sondern nur noch eine Nummer. 41948, diese Nummer hat sich damals genauso unauslöschlich in ihre Haut
gebrannt, wie die Erinnerungen an die Hölle von Auschwitz in ihr Gedächtnis.1933, als Hitler an die Macht kam, ist Esther gerade neun Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Saarbrücken. Das Saarland gehörte
damals nicht zum „Deutschen Reich“, doch 1935 stimmte die saarländische Bevölkerung in einer Volksabstimmung für die Angliederung. Die Familie lebt in eher bescheidenen Verhältnissen, an Flucht ist deswegen nicht zu denken. Nur Esthers Bruder und eine ihrer drei Schwestern können das Land rechtzeitig verlassen. Die beiden sind die einzigen außer ihr, die den Faschismus überlebten.Esther Loewy kommt 1940 als 16jährige in das Palästina-Vorbereitungslager Ahrensdorf. Im Juni 1941 werden diese
Vorbereitungslager geschlossen und die SchülerInnen in das Zwangsarbeitslager Neuendorf bei Fürstenwalde an der Spree
gebracht. Anfang April 1943 wird das Lager geschlossen und die Internierten in einer nicht enden wollenden Fahrt in
Viehwaggons transportiert. Ziel dieser Fahrt ins Ungewisse: das KZ Auschwitz-Birkenau.Esther Loewy muss als Mitglied des „Mädchenorchesters von Auschwitz“ morgens und abends den Zug der Arbeitskolonnen
musikalisch begleiten, später die Zugtransporte mit den ankommenden Häftlingen begrüßen. Das soll den Neuankömmlingen
ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, doch die Mädchen wissen genau, dass diese Menschen ins Gas geschickt werden.
Trotzdem hat Esther Loewy Glück im Unglück: Es gibt ein Programm für „HalbjüdInnen“, die aussortiert und in andere
KZ´s gesteckt werden. Esther hatte ein christliche Großmutter, so dass sich ihr die Möglichkeit eröffnet, an diesem „Programm“
zu partizipieren.Esther wird nach Ravensbrück verlegt und muss Zwangsarbeit bei Siemens verrichten. Als die SS 1945 die Lagerinsassinnen
auf den Todesmarsch schicken, gelingt ihr mit sechs anderen jungen Frauen zusammen die Flucht. Wenig später, am
8. Mai 1945, treffen sie auf amerikanische und russische Soldaten. „Dieser Tag ist einer der schönsten in meinem Leben
gewesen. Was wir uns heute gar nicht mehr vorstellen können: Die amerikanischen und russischen Soldaten lagen sich
lachend in den Armen.“Nach dem Krieg erfüllt sie sich ihren Mädchentraum und geht nach Palästina, denn ihre Schwester Tosca lebte dort.
Esther macht eine Ausbildung zur Koloratursopranistin und schließt sich einem Arbeiterchor an, so lernt sie ihren späteren
Mann Nissim Bejarano kennen.1960 verläßt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Edna und Joram Israel aus Enttäuschung über die aggressive
Okkupationspolitik der israelischen Regierung und zieht nach Hamburg. Dort versucht sie zur Ruhe zu kommen und ihre
schrecklichen Erlebnisse zu vergessen. Bis 1978 die NPD einen Infostand genau vor ihrer Boutique in Eimsbüttel aufbaut.
Da wird ihr klar, dass Verdrängen der falsche Weg ist. Sie tritt in die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) ein
und gründet mit anderen Überlebenden 1986 das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik e.V., dessen Vorsitzende sie
seitdem ist.Zusammen mit ihren Kindern gründet sie die Gruppe Coincidence (Zufall) und widmet sich der Popularisierung der
jiddischen Musik. Anfang der 80er Jahren tritt sie als erste jüdische Künstlerin öffentlich mit einem arabischen Kollegen
auf. Dieses künstlerische Engagement gegen Faschismus und Krieg setzt sie bis heute fort. Am 15. Dezember 1994, ihrem
70. Geburtstag, wurde Esther Bejarnao für ihr künstlerisches Wirken mit der Senator-Biermann-Ratjens-Medaille der Freien
und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.
PASSAGEN - Young, James E : Formen des Erinnerns +
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Aus: "...die vielen Morde...", Verlag Hentrich & Hentrich [a: BUGRIM]
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Auswahl zum Thema Konzentrationslager
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Hans Hesse
Augen aus Auschwitz
Ein Lehrstück über nationalsozialistischen Rassenwahn und medizinische Forschung - Der Fall Dr. Karin Magnussen
120 Seiten, € 12,90
978-3-89861-009-4
„Der Biologe darf sich […] nicht auf sein enges Gebiet beschränken, sondern muß als Vorkämpfer für den rassischen Gedanken, ausgestattet mit dem Material seiner Wissenschaft, vordringen in andere Gebiete, um auch dort zur Weiterforschung mit neuen Erkenntnissen anzuregen.“Die Biologie-Lehrerin Dr. Karin Magnussen hat mit ihrem Buch „Rassen- und bevölkerungspolitisches Rüstzeug“, das während der NS-Zeit drei Auflagen erlebte und sich explizit an Biologielehrer richtete, die Rassenlehre der Nationalsozialisten propagiert. 1909 geboren, wuchs sie in der Hansestadt Bremen auf, studierte in Göttingen, promovierte und gelangte 1941 schließlich an das renommierte Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik in Berlin-Dahlem, in dessen Gebäude heute das Otto-Suhr-Institut der FU Berlin untergebracht ist. In ihrer wirtschaftlichen Praxis befasste sie sich mit Augen, unter anderem mit verschiedenfarbigen Augen (Heterochromie). Im März 1943 wurde eine Sinti-Familie mit diesem Merkmal in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Dr. Josef Mengele versprach ihr, ihr die Augen der Opfer zukommen zu lassen, wenn sie einmal sterben sollten. Dies geschah dann bald nachdem Magnussen hatte Menschenversuche an diesen Opfern durch Mengele durchführen lassen. Die Familie starb nahezu gleichzeitig; eine Obduktion ergab, dass die Kinder durch eine Herzinjektion getötet worden waren. Kurze Zeit danach hatte Magnussen die Augen in ihrem Institut auf dem Tisch liegen und fertigte von ihnen histologische Schnitte an. Dieses Buch schildert diesen Fall ausführlich und dokumentiert eine rassistische Wissenschaft, die den Tod ihrer Opfer einplante. Magnussen kam nach 1945 wieder nach Bremen zurück. Sie unterrichtete unbehelligt an einem Bremer Gymnasium – Biologie.
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ISBN: 978-3-89144-271-5
Verlag Pahl-Rugenstein
Autor(en): Carlebach, Emil /Schmidt, Willy /Schneider, Ulrich
Titel: Buchenwald - Ein Konzentrationslager
Untertitel: Berichte - Bilder - Dokumente
Autoren/Bearb.: Vorw. v. Durand, Pierre. Hrsg. im Auftr. d. Lagergemeinschaft - Dora
Seitenzahl: 186 S., 191 Abb., 2 Ktn - 28,6 x 19,1 cm
Reiheninfo.: Bibl. d. Widerstandes
Einbandart: Gb
Preis: € 24,90
Buchenwald, ein Ort bei Weimar, steht für die Inkarnation des
Schreckens des deutschen Faschismus. Zehntausende Häftlinge wurden durch das Tor mit der zynischen Inschrift »Jedem das Seine« getrieben - zuerst deutsche Hitlergegner und deutsche Juden, nach dem Beginn des zweiten Weltkrieges 1939 in wachsender Zahl Menschen aus allen Ländern Europas.
Rund 60.000 Menschen fielen dem Terror der SS zum Opfer -
verhungert, erschlagen, erschossen und durch Sklavenarbeit für die deutsche Industrie umgebracht.
Aber Buchenwald war nicht nur der Ort der Erniedrigung und
Verzweiflung, sondern auch einer der Solidarität der Häftlinge
untereinander, ein Ort des organisierten geheimen Widerstandes.
Dieser begann mit der Einrichtung des Lagers unter den deutschen
politischen Häftlingen und umfaßte in der Endphase alle Nationen.
Diesem organisierten Widerstand ist es zu verdanken, daß
bewaffnete Häftlinge am 11. April 1945 vor dem Eintreffen der
Allierten das Lager selbst befreiten und damit 21000 Häftlinge vor
den Todesmärschen retten konnten.
Dieses Buch schildert die Geschichte des Konzentrationslagers
Buchenwald aus dem eigenen Erleben deutscher politischer Häftlinge sowie gestützt auf zahlreiche Berichte von Mithäftlingen, auf Dokumente und zum Teil bisher unveröffentlichte Bilder. Eine
Dokumentation dessen, was Menschen an Verbrechen begehen können - und dessen, was menschlicher Widerstandswille vermag.
Es ist ein einzigartiges Vermächtnis der Häftlinge an die Nachgeborenen und ihr Beitrag zur Erfüllung des Schwurs, den die
21000 am 19. April 1945 auf dem Appellplatz des befreiten Lagers
ablegten: »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!«
ISBN: 3-8260-1057-4
Verlag Königshausen u. Neumann
Autor(en): Klein, Katja
Titel: Kazett-Lyrik
Untertitel: Untersuchungen zu Gedichten und Liedern aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen
Aufl./Ersch.jahr: 1995
Seitenzahl: 142 S., 10 Abb. - 23,5 x 15,5 cm
Einbandart: Br
€ 17,50
ISBN 978-3-89861-092-6
Verlag Klartext
Autor(en): Hans Adamo /Florence Hervé
Titel: Natzweiler-Struthof
Untertitel: Regards au-delà de l 'oubli - Blicke gegen das Vergessen
mit Fotografien von Martin Graf
ca.120 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
broschiert, Großformat,
16,90 € ,
Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof, 50 Kilometer südlich von Straßburg, bestand
zwischen Mai 1941 und September 1944.Es wurde als Arbeitslager angelegt,um Bauma-
terial aus einem nahegelegenen Steinbruch zu gewinnen. Zunächst für 1.500 Gefangene
geplant und gebaut,beherbergte es gegen Ende rund 8.000 Menschen. Heute erinnern
noch einige wiederhergestellte Baracken und die angedeuteten Fundamente der gesamten
Anlage an das Lager.
Aus dem Inhalt:
-Das Lager Struthof
-Medizin ohne Menschlichkeit
-Die NN-Häftlinge
-Das Massengrab
-Ein gelungener Ausbruchversuch
-Die Neben-bzw.Außenlager
-Auflösung und Evakuierung Augenzeugenberichte
-Adélaide Hautval: Von Auschwitz zum Struthof
-Fritz Lettow: Arzt in den Höllen
-Léon Leloir: Von Osten nach Westen, von Auschwitz nach Natzweiler ...
-Albert Hornung: Die Helden
-Germain Lutz,Roger Linet: Solidarität - Kunst und Schreiben über den Struthof
-Georg Büchner: "Als jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm "
-Bernhard Schlink: "In mir fühlte ich eine große Leere ..."
-Tomi Ungerer: "Der Struthof-Besuch hat mein ganzes Leben bestimmt "
-Jean-Paul Klée: Elsässische Kreuzigung
-Sylvie Reff: Seid ihr schon einmal auf dem Struthof gewesen?
-Michel Lemercier: Der Struthof
-Roger Dale: Blicke auf die Freiheit
-Judy Chicago: Banality of evil.
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Christian Gudehus
Dem Gedächtnis zuhören
Gedenkstätten und Erzählungen über nationalsozialistische Verbrechen
350 S., Br., € 21,50
978-3-89861-568-6
Christian Gudehus betritt mit seiner Analyse der Erzählungen über NS-Verbrechen bei Führungen in Gedenkstätten Neuland. Analysen von Vermittlungsangeboten der politischen Bildung im Allgemeinen und der holocaust-education im Besonderen sind nämlich erstaunlich rar. Gudehus stützt sich auf 16 aufgezeichnete Gedenkstättenführungen in Neuengamme, Ravensbrück, Dachau und dem Haus der Wannsee-Konferenz und zeichnet ein interessantes und teilweise überraschendes Bild von dem, was im Rahmen solcher Führungen vermittelt wird. Im Vordergrund der Vermittlungsbemühungen steht, so das Ergebnis des Buches, eher die Erzeugung von Betroffenheit als die historische Information. Das wirft erhebliche Fragen an die Gedenkstättenpädagogik auf. Insgesamt trägt das Buch zur Strukturierung und zur weiteren empirischen Erschließung von Bereichen der Tradierungsforschung und besonders zur weitgehend brachliegenden Evaluation von Vermittlungsangeboten politischer Bildung bei. Das Buch konfrontiert die Erziehungswissenschaften mit ihren Folgen und gibt Anregungen, die Vermittlungsarbeit zu verbessern, indem die Vermittlungsformen und auch die Aneignungsformen der Adressaten untersucht werden.
Hitlers Deutsche haben wahnsinnig viele unschuldige Juden in Öfen verbrannt.KREMATORIUM
Zeichnung von Fernand van Horen aus :
Kunst und KZ
63 S., Br., € 12,90 / Gb., € 14,90
Linkhttp://www.vvn-bda.de[Beachten Sie bitte den Haftungsausschluss im Impressum!]
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