Tell Schwandt, Verlagsvertretungen, 14089 Berlin, Lerchenstr. 14a, Tel. 030 - 832 40 51, Fax 030 - 831 66 51Religionen: Islam / CHRISTLICHES ....Neuerscheinungen:............Link: Judaika...............
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EricVoegelin:
Das Drama des Menschseins
120. S., Br., € 14,90Woran glaubt Europa?
243 S., Br., € 29,90
978-3-85165-793-7scroll
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Konfessionelle Pluralität
als Herausforderung
Koexistenz und Konflikt in
Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Festschrift für Winfried Eberhard
zum 65. Geburtstag
Karen Lambrecht, Joachim Bahlcke,
Hans-Christian Mahner (Hg.)
664 S., Gb., € 62,00
978-3-86583-081-4Andrea Günter:
Geist schwebt über Wasser
112 S., Br., € 14,90
978-3-85165-813-2Schütz Chana / Hermann Simon:
Emil Bernhard Cohn
Rabbiner und Bühnenautor
64 S. Kartoniert, € 5,90scroll
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Geschichte der österreichischen Humanwissenschaft
Band 6.2: Philosophie und Religion:
Gott, Sein und Sollen
ISBN 3-85165-609-1Schlußband mit bedeutenden
österreichischen Vertretern der
Religionsphilosophie und Religionswissenschaft, der
Metaphysik und Ontologie, der Geschichts-
philosophie und Weltanschauungsanalyse sowie
der praktischen Philosophie in ihren vielfältigen
Erscheinungsformen. Enthält auch das
Personenregister aller Bände des Sammelwerks»Islam auf Sendung«
Islamische Fernsehprogramme
im Offenen Kanal
200 S., Br., € 14,80Brunn, Erhard
Christentum und Islam
ein neuer Dialog des Handelns
Begegnungen in Europa und Afrika
ca. 184 Seiten, Br., € 14,90scroll
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Bomhoff, Hartmut G:
Abraham Geiger
Durch Wissen zum Glauben
Jüdische Miniaturen 45
64 S. Kartoniert, € 5,90Gandersheim und Essen
Vergleichende Untersuchungen
zu sächsischen Frauenstiften
256 S., Br., € 22,90Ursula Cillien-Naujeck
Pfarrerstochter
geboren 1925
Brechungen zwischen
Lebensgeschichte
und Zeitgeschichte
124 S., Br., € 16,00
978-3-86583-085-2scroll
Michael Ley:
Zivilisationspolitik
Zur Theorie einer Weltökumene
250 S., Br., € 27,00Katholizismus in Geschichte
und Gegenwart
266 S., Br., € 38,00Poelchau:
Die Ordnung
der Bedrängten
Gb., € 24,00................................................................................................ scroll............................................................................zurück nach oben
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Moral als Gift oder Gabe?
Zur Ambivalenz von
Moral und Religion
€ 39,80Hübner: Menschen,
lasst endlich die
GÖTTER in Ruhe
228 S., Br., € 26,00Chistentum im Zeitalter
der Interpretation
€ 12,00scroll
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Edith Stein
Themen-Bezüge-Dokumente
318 S., Gb., €Edith Stein
Gb., € 49,80Blick in den Abgrund
Religiöse Sozialisten:
Eckert&Fuchs
646 S., Gb., € 32,00scroll
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Islam in Asien
259 S., Br., € 14,90Pilgerreise in Myanmar (Burma/Birma)
200 S., Br., € 11,90Religion – aber wie? Religionsphilo-
sophische Perspektiven, 152 S., Br., € 22,-scroll
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Weitere Titel: Religionen /CHRISTLICHES
[Reiseauftrag =Verlag anklicken = öffnen].................Link: Judaika
Brandes & Apsel = Brot für die Welt: HungerReport - Hilfe von aussen, die ankommt
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»Islam auf Sendung«
Islamische Fernsehprogramme im Offenen Kanal
Mit zahlreichen Abbildungen und Sendeverzeichnissen.
Herausgegeben von Anke Bentzin, Jeanine Elif Dagyeli, Ayfer Durdu und Riem Spielhaus
200 S., Br., € 14,80
In den letzten Jahren wird viel über die Mediennutzung von Migranten in Deutschland gesprochen. Studien setzen sich mit der Rolle auseinander, die Satellitenfernsehen und Sendungen aus den Heimatländern für die migrantischen Gemeinden spielen und stellen die Frage nach deren Beitrag für die Integration in Deutschland. »Islam auf Sendung« beschäftigt sich mit Muslimen, die aktiv die Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausschöpfen, indem sie selbst Sendungen über ihre Sicht des Islam produzieren. Dies wiederum ist nur im Rahmen der Offenen Kanäle möglich. Offene Kanäle entstanden bei der Privatisierung des Fernsehens in verschiedenen Städten und Regionen der Bundesrepublik. Ziel dieser Offenen Kanäle war es, vor allem unterrepräsentierten gesellschaftlichen Gruppen einen Zugang zu Medien und zur Selbstdarstellung zu verschaffen. Obwohl bei der Konzeption nicht an Migranten und noch weniger an Muslime gedacht war, begannen diese die Offenen Kanäle intensiv zu nutzen. Mancherorts werden Offene Kanäle bereits vorrangig durch die in ihnen ausgestrahlten islamischen Sendungen wahrgenommen.
Die Autorinnen gehen Fragen nach der Sichtbarkeit des Islam in Deutschland, Selbstrepräsentation und Veränderungen innerhalb des muslimischen Diskurses nach, die durch die Nutzung des Mediums Fernsehen angestoßen werden. Anhand von Sendungen, die im Offenen Kanal Berlin zwischen 1998 und 2005 ausgestrahlt wurden, werden der Offene Kanal, muslimische Sendemacher, Sendeformate und -Inhalte dargestellt. Die Gestaltung islamischer Autorität im Fernsehen, islamische Binnenkommunikation und Zuschauerreaktionen sowie der Umgang mit der multilingualen islamischen Gemeinschaft in Deutschland und die daraus resultierende Sprachwahl für die Sendung werden analysiert. Das Buch zeigt die Vielfältigkeit der islamischen Diskurse in Deutschland: von Diskussionsrunden, vorgetragenen Lektionen und Predigten bis hin zu spirituellen Wegen zum islamischen Wissen. Interviews mit Akteuren und dem Offenen Kanal sowie teilnehmende Beobachtung runden das Bild ab.
Die Herausgeberinnen sind Islamwissenschaftlerinnen, die in verschiedenen Bereichen zum Thema Islam in Deutschland gearbeitet haben. Anke Bentzin und Riem Spielhaus sind als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Jeanine Elif Dagyeli ist Verlegerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orientwissenschaftlichen Zentrum der Martin-Luther-Universität Halle. Ayfer Durdu promoviert am Zentralasienseminar der Humboldt-Universität zu Berlin.
Hentrich & Hentrich: Nasfeter: LICHTPYRAMIDE, ökumenisches Abenteuer
Jüdische Miniaturen 45![]()
Bomhoff, Hartmut G:
Abraham Geiger -Durch Wissen zum Glauben
64 S. Kartoniert, € 5,90
3-933471-27-2
Der Rabbiner und Orientalist Abraham Geiger (1810-1874) war Vordenker des liberalen Judentums sowie Mitbegründer und Dozent der Lehranstalt und späteren Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin. Zweisprachig deutsch/englisch
Jüdische Miniaturen 49![]()
Schütz Chana / Hermann Simon:
Emil Bernhard Cohn - Rabbiner und Bühnenautor
64 S. Kartoniert, € 5,90
3-938485-32-9
Emil Cohn (1881-1948) war seit 1906 Rabbiner in Berlin, verlor jedoch sein Amt wenig später wegen zionistischer Aktivitäten. 1926 kehrte er wieder nach Berlin zurück und war bis 1936 Rabbiner an der Synagoge in Grunewald. Als Emil Bernhard wurde er ein bekannter Bühnenautor.
Jüdische Miniaturen 50![]()
Kaufmann, Irene:
Die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums
64 S. Kartoniert, € 5,90
3-938485-19-1
Im Jahr 1872 wurde die Lehranstalt (ab 1922 Hochschule) für die Wissenschaft des Judentums in Berlin gegründet, die bis 1942 bestand. Hier wurden Rabbiner und Regilionswissenschaftler ausgebildet sowie die literarischen und historischen Quellen desJudentums erschlossen.
Horlemann = Misereor-Bücher + Corm: Europa und der Nahe Osten+ Islam in Asien
KLARTEXT
- Faszination Nikolaus - Brauch, Kult und Kommerz![]()
Rüdiger Jordan
Von Kapitellen, Kanzeln und Taufsteinen
Kirchen und Klöster im Ruhrtal
160 S., Br., € 7,95
ISBN 3-89861-436-0
Das Ruhrtal war Ausgangspunkt der Christianisierung im frühen Mittelalter. Die ältesten Kirchen der Region blicken daher schon auf eine über tausendjährige Geschichte zurück, die bis in die Gegenwart reicht. Der Kirchenbau ist immer auch ein Spiegel der historischen Entwicklung, auch die Kirchen geben ein Zeugnis von den Intentionen der Erbauer und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen der jeweiligen Epoche. Auch die älteste wie die jüngste Klostergründung der Region sind hier zu finden.
Rüdiger Jordan ist profunder Kenner der Architekturgeschichte des Kirchenbaus; er legt sein Hauptaugenmerk auf eine für interessierte Laien lesbare und kompakte Vermittlung grundlegender Informationen sowie ansprechender und spannender „Geschichten“ zu den Orten und Bauten.
Den einzelnen Orten zugeordnet finden sich touristische Hinweise in der jeweiligen Umgebung, die natürlich auch die Burgen und Industriedenkmäler im Ruhrtal einbeziehen. Zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig.
K&N= Heinz-Robert Schlette (Hrsg.):Religion – aber wie?
Religionsphilosophische Perspektiven + + +"Eva, wo bist Du?"
Angela Volkmann zur Geschlechterperspektive im Religionsunterricht
am Beispiel einer Religionsbuchanalyse zu biblischen Themen
312 Seiten, Broschur mit Fadenheftung., € 42,00
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Annette Bohlinger:
Naturwissenschaft und Religion:
Ein Strukturvergleich
Die Hypostasierung naturwissenschaftlicher Weltbilder
130 Seiten, Br., € 19,00
Ist Naturwissenschaft ein verabsolutiertes, universales Welt- und Menschenbild? Zentral ist hierbei die Frage, ob nicht schon in dengrundlegenden Methoden moderner Naturwissenschaft eine totalisierende Welterschließung angelegt wird. Unter Ansatz bei denfundamentalen Welt- wie Selbstzugängen richtet sich die vorliegende Analyse auf die strukturellen und funktionalen Entsprechungenvon Naturwissenschaft und Religion. Strukturparallelen die jeweils der Bildung eines Bedeutungsholismus dienen ergeben sich ausder Konzipierung von Wirklichkeit und deren Ordnung auf Grundlage von Absolutheitsattributen, symbolischen Ausdrucksgestaltenals universalen, transsubjektiven Prägnanzstiftern und den Institutionalisierungen. Allerdings bedeutet die Universalisierung dernaturwissenschaftlichen Perspektive die Verobjektivierung des Subjekts und die Ausblendung seines sinnstiftenden Standpunktes.Dies führt zur Projektion der Sinnperspektive in die objektivistisch gefaßten sinnfreien Formeln naturwissenschaftlicherWeltdeutungen. Die Totalisierung bedingt ferner die Aufladung des fehlenden Transzendenzbezuges durch andersartigeErsatzfunktionen. Die Studie kann exemplarisch an Evolutionstheorien belegen, daß sich durch die Verobjektivierung des Menschendie Universalisierung allen Seins unter naturwissenschaftlicher Perspektive vollzieht, bei gleichzeitiger Hypostasierungnaturwissenschaftlicher Welterklärungsmodelle zu allumfassenden, schöpferischen, selbstorganisierenden Superordnungen.
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Tanner:
Sex, Sünde, Seelenheil
Die Figur des Pfaffen in der Märenliteratur und ihr historischer Hintergrund
(1200-1600)
680 S., Br., € 90,00...und zahlreiche weiterer Titel z. Religion...
Leipziger Universitätsvlg Sucker, Franziska : Europäisches Staatskirchenrecht [Reihe: Leipz. Jurist. Vortr. 47], € 5,50+ Sarcevic, Edin : Religionsfreiheit und der Ruf des Muezzins 3-934565-43-3
Pahl-Rugenstein Verlag
PASSAGEN -![]()
Franzobel
Wir wollen den Messias jetzt oder die beschleunigte Familie
144 Seiten. Zahlreiche Abb., Brosch., € 19,90
ISBN 3-85165-707-1Jesus heute, Jesus in Wien? Franzobels Messias lebt in einer bürgerlichen Familienhölle. Er trägt Nazischnürstiefel und aus dem Spalt zwischen T-Shirt und Hose leuchtet seine Fettglumse. Feist und antriebslos wird er völlig unerwartet von der Erleuchtung heimgesucht.
Wie reagiert ein nicht darauf vorbereiteter, zu Egoismus und Dekadenz neigender Mensch auf die Anforderung, die Menschheit zu erlösen? Und was macht seine so herausgeforderte Umwelt?
Gerät sie außer sich, wird sie von Jesus verrückt gemacht, macht sie ihn lächerlich? Sperrt sie ihn ein wie in Dostojewskis Der Großinquisitor? Oder beginnt nun eine freie, erlöste Gesellschaft?
Ein neues Goldenes Zeitalter? Franzobel geht in seinem neuen Stück Wir wollen den Messias jetzt oder die beschleunigte Familie dem Glauben und unserer libertinären Gesellschaft auf den Grund. Kann es Erlösung geben? Und wie könnte ein „richtiges“ Leben aussehen, ohne sich in Zynismen, Ausreden oder Kasteiung flüchten zu müssen?![]()
Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, lebt als freischaffender Fahrradfahrer in Wien und betätigt sich gelegentlich auch als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Essays.
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Religionen /CHRISTLICHES - Inhaltsangaben:
[Bund der religiösen Sozialisten]
Wochenberichte von Erwin Eckert und Emil Fuchs im „Sonntagsblatt des arbeitenden Volkes“:
Blick in den Abgrund
Das Ende der Weimarer Republik im Spiegel
zeitgenössischer Berichte und Interpretationen
Herausgegeben und eingeleitet von
Friedrich-Martin Balzer und Manfred Weißbecker.
Mit Nachbetrachtungen von Georg Fülberth, Reinhard
Kühnl, Gert Meyer, Kurt Pätzold und Wolfgang Ruge
646 Seiten mit biographischen Erläuterungen
sowie Personen- und Ortsregister, gebunden,
Pahl-Rugenstein Verlag, 32.00 EUR
ISBN 3-89144-298-XDie soziale und politische Funktion der „Politischen Wochenberichte“ von Erwin Eckert und Emil Fuchs
Die „Politischen Wochenberichte“ vom 5. Oktober 1930 bis 4. März 1933 dokumentieren unzählige Geschehnisse aus jenen Jahren, die sich damals sowohl auf der Ebene der „hohen“ Politik als auch im Alltag der „kleinen Leute“ abspielten.
Die „Wochenberichte“ enthielten weltpolitische, innenpolitische, wirtschaftliche, sozialpolitische und kulturelle Nachrichten und Materialien, die anderswo vorenthalten oder nur durch Vorurteile verfälscht geliefert wurden.
Anhand der Texte lassen sich die vielfältigen Auseinandersetzungen zwischen Regierenden und Regierten, zwischen den Massen und ihrem jeweiligen Führungspersonal, zwischen den großen Parteien und auch innerhalb ihrer Organisationen nachvollziehen. Aufmerksam wird dabei das Verhältnis zwischen den Parteiführungen und den handlungsbereiten bzw. resignativen Massen beleuchtet. Darüber hinaus bestechen die ungewöhnliche Breite und die gediegene die Qualität dieser zeitgenössischen Analysen aus den letzten Jahren der Weimarer Republik.
Diese wurden – in Gestalt von Wochenberichten – in der Zeitung des Bundes religiöser Sozialisten Deutschlands veröffentlicht. Wöchentlich kam eine Ausgabe im Umfang von 16 Seiten im DIN-A4-Format bzw. ab 1931 mit 4 Seiten im Din-A3-Format. Damit wurden kleine Zellen der Informiertheit und des kritischen Denkens auch im Polarisierungsprozeß der Endphase der Weimarer Republik gefördert und erhalten.
In den Wochenberichten, die von Mitgliedern der SPD verfaßt wurden, spiegelt sich auch der Grad ihres kritischen Bewußtseins wider, den sie durch die Erfahrungen ihrer eigenen Erfahrungen und Kämpfe erlangt hatten. Sie informieren und artikulieren die wirklichen Interessen der großen Majorität der Bevölkerung und proletarisches Selbstbewußtsein zwischen der Politik der beiden großen Arbeiterparteien SPD und KPD.Stimmen zum Buch
Am 9. November 1999 erklärte der Ehrenvorsitzende des Internationalen Auschwitz-Komitees Kurt Julius Goldstein zu dem geplanten Projekt der Veröffentlichung der „Wochenberichte“ als Buch im Deutschlandfunk: „Ich kenne zwei Bücher, die man lesen muß, wenn man wissen will, wie Deutschland in den Faschismus geraten ist und wie der faschistische Alltag war. Das sind die Tagebücher von Victor Klemperer und diese Wochenberichte. Sie sind ein höchst anschaulicher Unterricht für den Absturz Deutschlands in den Hitler-Faschismus.“
Eric Hobsbawm schrieb am 18.12.2002 an den Herausgeber Friedrich-Martin Balzer:
„Thank you very much indeed for the book which I am reading with the greatest of interest. I am sure it will be a significant contribution to the understanding of Germany in the years of transition to Hitler.“Folgende Aspekte der Buchveröffentlichung sind von Bedeutung:
1. Die im Zusammenhang mit dem 30. Januar 1993 immer wieder gestellte Frage, wie es möglich war, dass die Weimarer Republik scheinbar bruchlos in den Faschismus überging.
2. Die Warnungen der Autoren vor der „armseligen Judenhetze“, die in einem „fürchterlichen Morden“ und in der „Barbarei“ enden würde, bezogen sich aber nicht nur auf den Holocaust mit seinen sechs Millionen Opfern, sondern auch auf die 50 Millionen Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges. Die beiden Autoren, evangelische Theologen des 20. Jahrhunderts, die auch schon „Jahrhundertgestalten“ genannt wurden, können mit Recht als protestantische Ossietzkys bezeichnet werden.
3. Die Lebensgeschichte der beiden Autoren sind aufregende Kapitel in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der eine von ihnen, Erwin Eckert, war nach 20 Jahren Mitgliedschaft in der SPD, der weltweit erste amtierende Pfarrer, der – nach seinem Ausschluß aus der SPD – der kommunistischen Partei beitrat, in der Hoffnung damit zur Verhinderung von Faschismus und Krieg beitragen zu können. Anläßlich der Wiederkehr seines 100. Geburtstages erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, dass Eckert früher und rechtzeitiger als die evangelische Kirche vor Faschismus und Krieg gewarnt habe. Inzwischen (1999) hat die Synode der evangelischen
Kirche in Baden eingestanden, dass sie durch die unehrenhafte Entlassung ihres Mannheimer Pfarrers Eckert „eine prophetische Stimme“ unterdrückt habe. (Siehe Frankfurter Rundschau „Badische Protestanten leuchten finstere Winkel der eigenen Geschichte aus“. „Anerkennung für einst abgestrafte Pfarrer“ vom 24.4.1999). Nach dem Reichstagsbrand mit Wolfgang Langhoff im Gefängnis, ab Ende 1933 eine Leihbücherei im Frankfurter Dirnenviertel betreibend und 1936 erneut zur mehrjährigen Zuchthausstrafe wegen Widerstandes verurteilt, gehörte Eckert zu den Männern der
ersten Stunde im westlichen Nachkriegsdeutschland. Er war Vizepräsident der verfassunggebenden Versammlung Badens und Minister im ersten Allparteien-Kabinett sowie Landtagsabgeordneter bis 1956. Der 19 Jahre ältere Pfarrer Emil Fuchs, Arbeiterpfarrer in Rüsselsheim und Eisenberg, war ab 1930 Professor an der Pädagogischen Akademie in Kiel, wo er im März 1933 entlassen und ins Gefängnis geworfen wurde. Nach seiner Entlassung stand er in engem Kontakt u.a. mit Adolf Grimme (Widerstandsgruppe „Neu-Beginnen“, Gefängnishaft und späterer Kultusminister von Niedersachsen und Programmdirektor des NDR), Ernst von Harnack (nach dem 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt), Harald Poelchau (Gefängnisgeistlicher von Tegel und der Hinrichtungsstätte Plötzensee) und Arthur Rackwitz (ab 1944 KZ Dachau). Emil Fuchs ist der Vater des spätereren „Atomspions“ Klaus Fuchs, der als Atomwissenschaftler bis 1959 wegen Geheimnisverrat in englischen Gefängnissen saß („The man who stole the bomb“). Bis 1949 Mitglied der SPD siedelte Emil Fuchs von Frankfurt/Main in die gerade gegründete DDR nach Leipzig um, wo er als Nestor der Universitätstheologen auf höchster Ebene sich für die Belange von Christen einsetzte. Als Quäker trug er erfolgreich dazu bei, dass in der DDR als einzigem Land des Warschauer Vertrags ein Kriegsdienstverweigerungsrecht („Bausoldaten“) eingerichtet wurde und widerrechtlich Verfolgte in der DDR entlassen wurden. Emil Fuchs war Freund und Verteidiger seines Leipziger Kollegen Ernst Bloch.
4. Die Unterstützer des seit vier Jahren betriebenen Buchprojekts sind höchst heterogen: Zu ihnen zählen die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen (PDS), die Stadtoberhäupter von Mannheim und Rüsselsheim (beide SPD) und die Evangelischen Kirchen in Baden und in Hessen und Nassau.
5. Obwohl nach wissenschaftlichen Kriterien ediert und mit umfangreichen Hintergrundinformationen ausgestattet, wenden sich die Berichte wie bereits in den Jahren 1930-1933 an ein breites Leserpublikum. Ihre auf Tatsachen beruhenden Analysen sind auch aus heutiger Sicht höchst aktuell.
6. Die wöchentlichen Berichte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nicht nur auf deutsche Verhältnisse konzentrieren, sondern die Arena europäischer innen- wie außenpolitischer Beziehungen im Weltmaßstab fokussieren, so wie es der Friedensbuchpreisträger Fritz Stern forderte. Insofern kann von einer „Weltbühne“ gesprochen werden, in der Alltagsnöte der „kleinen Leute“ allerdings nicht zu kurz kommen.
7. Die Veröffentlichung wurde sowohl in der DDR als auch in der BRD bewusst unterdrückt, so der Potsdamer Historiker Wolfgang Ruge. Pahl-Rugenstein Verlag
Szenische Lesung aus „Blick in den Abgrund“ in Ihrer Buchhandlung möglich.
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