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Frühjahrsreise 2018

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Verlagsvorschau
„Cybermobbing“ und „Sexting"

Alltagskonflikte Jugendlicher und wie sie 
über die Nutzung von Social Network Sites 
bearbeitet werden
besondere Empfehlung:

“Lügenpresse“

Neuerscheinungen:
"Albert T. Lieberg hat ein kluges, hochaktuelles Buch verfasst. Seine Analyse der neoliberalen Wahnidee .und des Konsumterrors der Warengesellschaft ist bestechend. 
Es gibt keine Ohnmacht in der Demokratie. 
Lieberg zeigt den Weg zur dringend notwendigen Entmonetarisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.und zur Befreiung des Identitätsbewusstseins im Menschen." 
Jean Ziegler,.....
Autor des Buches "Der schmale Grat der Hoffnung".....
und Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrates......
......................................................
Albert Tullio Lieberg
Der Systemwechsel
Utopie oder existenzielle Notwendigkeit?
120 S., br., € 17,00
978-3-96317-105-5
Revolution oder Evolution? Konsumwahn, Stress, Verdummung, Umweltzerstörung, Kriege, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ausgrenzung und Vereinsamung - dies sind nur einige Aspekte unserer globalen Wirklichkeit. Um die Fehlentwicklungen und Missstände unserer Evolution auf Dauer überwinden zu können, brauchen wir einen tiefgreifenden, vielleicht sogar radikalen Systemwechsel. Das hier skizzierte Modell der Gesamtgesellschaftlichen Modernen stellt sich dieser Herausforderung. Albert Lieberg erarbeitet eine konkrete alternative Gesellschaftsoption. Er geht damit über die bekannte Materialismus- und Kapitalismuskritik hinaus, verliert sich nicht in der Betrachtung isolierter Reformansätze, sondern wagt ohne Tabus die Formulierung eines ganzheitlichen politischen Ansatzes. Weite Teile der Weltbevölkerung sehnen sich nach Vorschlägen für fundamentale Veränderungen in unserer Gesellschaft - dieses Buch möchte nicht nur einen konkreten Beitrag dazu leisten, sondern damit auch eine konstruktive Debatte einleiten. 
Wolfensteins Kleine Bibliothek der Weltliteratur


Brontë, Emily
Umwitterte Höhen
Übersetzt von Alfred Wolfenstein
340 S., br., € 20,00
1.Auflage
978-3-96317-107-9
Mitte der 1980er-Jahre gab Hermann Haarmann der Witwe Alfred Wolfensteins - Henriette Hardenberg, die nach der Scheidung 1938 neu heiratete - das Versprechen, die ihm übertragenen Rechte an den Wolfenstein-Übersetzungen zu nutzen, um diese vor dem Vergessen zu bewahren. Gut 30 Jahre später steht nun Emily Brontës einziger Roman »Wuthering Hights«, dieses Meisterwerk der viktorianischen Erzählkunst, am Beginn von »Alfred Wolfensteins Kleiner Bibliothek der Weltliteratur«, mit der die wichtigen Übersetzungen Alfred Wolfensteins einer interessierten Leserschaft wieder zugänglich gemacht werden. Weitere Übertragungen werden folgen - auf der Autorenliste stehen u.a. Gérard de Nerval, Edgar Allen Poe, Arthur Rimbaud, Gustave Flaubert, Percey Shelley sowie auch die von Alfred Wolfenstein besorgte Anthologie »Hier schreibt Paris«.

Yasujiro Ozu und die Ästhetik seiner Zeit
Mit Beiträgen von Kayo Adachi-Rabe, Andreas Becker, Marcos P. Centeno Martín, Kerstin Fooken, Simon Frisch, Woojeong, Joo, Stefanie Kreuzer und Jörg Schweinitz.
192 S., br., € 25,00
978-3-96317-111-6
Die Beiträge dieses zweisprachigen Bandes ordnen die Ästhetik von Yasujiro Ozus Filmen in die seiner Zeitgenossen ein. Dabei rückt der Blick auf die zahlreichen Resonanzen und Synchronismen zwischen Ozu und dem globalen Film. Ozu und der Westen, das sind schon in den 1920er Jahren keine bloßen Gegensätze, sondern sich überlagernde Felder. Ozu entkontextualisiert Darstellungselemente des westlichen Films, kombiniert sie, reißt sie mitunter aus dem Zusammenhang und ordnet sie um, erfindet sie neu. Film über 0zus Filme
Ozus Filme z.B.: I Was Born But...LATE SPRING, OHAYO

Christopher Flade / Ludwig Neumann
Spreepark
Lost Place mitten in Berlin
52 S., br., € 6,00
978-3-941310-96-4
Verlassen, mitten im Wald und doch im Herzen der Millionenmetropole Berlin befindet sich der Spreepark Plänterwald. Gräser wachsen durch Achterbahnschienen, das Riesenrad dreht sich langsam quietschend im Wind, zerschlagene Dinosaurierfiguren liegen verwittert am Boden - was klingt wie die Einleitung zu einem Gruselroman, war in Berlin mehr als ein Jahrzehnt Realität. Wo sich einst über eine Million Menschen im Jahr tummelten und Kinder lachten, wurde es ab November 2001 plötzlich ruhig. Die Achterbahnen und Karussells stehen seither still. Wie kam es dazu? Hätte man das verhindern können? Warum fand man so viele Jahre keine Lösung für den Berliner Freizeitpark? Und wie soll es mit dem Areal direkt an der Spree weitergehen? Machen Sie gemeinsam mit den beiden Spreepark-Experten Christopher Flade und Ludwig Neumann eine Zeitreise! Beide Autoren kennen den Park sehr gut noch aus der Zeit, als er in Betrieb war und archivieren seit der Schließung Erinnerungen für das Informations-Portal berliner-spreepark.de. Erleben Sie in diesem Band die bewegendsten Momente des Vergnügungsparks von seiner Gründung zu DDR-Zeiten, über die Privatisierung und Schließung bis heute.
Das große Buch über Berlins fast vergessenen Freizeitpark:

Christopher Flade / Ludwig Neumann / Sacha Szabo
Rummel im Plänterwald
Kulturpark - Spreepark - Lost Place
303 S., 20 cm², zahlr. farbige Abbildungen, geb., € 34,00
978-3-96317-103-1
Rechtzeitig vor der Wiedereröffnung des Spreeparks erscheint im Büchner-Verlag eine opulente Chronik zur Geschichte des Rummels im Plänterwald. Der vollfarbige Bildband versammelt eine Fülle an Fotos, Anekdoten, Insiderwissen und teils noch nie veröffentlichten Dokumenten zu einer fast vergessenen Berliner Institution. Am 4. Oktober 1969 wurde der »VEB Kulturpark Berlin« als einziger ständiger Rummelplatz der DDR eröffnet. Nach der Wende wurde er privatisiert, modernisiert und als Freizeitpark »Spreepark Plänterwald« weitergeführt. Nach jahrelangen Versuchen, den Park zu retten, musste er am 4. November 2001 seine Tore schließen. Die meisten Attraktionen stehen noch heute im Park: das 45 Meter hohe Riesenrad dreht sich quietschend im Wind, durch die Schienen der Parkbahn wachsen Bäume, in den Pfeilern der Achterbahn nisten Vögel. Als poetischer Ort des Verfalls ist der Park in den letzten Jahren auch zum begehrten Drehort für Foto- und Film/aufnahmen geworden ist (Hollywood-Film »Wer ist Hanna?«, die deutschen Serien- und Filmproduktionen »GZSZ«, »Anna und die Liebe«, »Löwenzahn« sowie »Tatort Berlin« u. a.). Das dreiköpfige Autorenteam zeichnet nicht nur die Geschichte dieses berühmtesten Berliner Lost Places nach, sondern beleuchtet auch seine anhaltende Faszinationskraft.


Marcel Veneman
Sprühliebe
Professionelle & kreative Gestaltung
64 S., br., € 22,00
978-3-96317-118-5
Sprühliebe bietet ein einmaliges Portfolio an gestalterischen und werbetechnischen Lösungen für innen und außen, die sich durch die Fusion von Kunst und Corporate Design sehr bewährt haben. Sprühliebe steht seit 2014 für höchste Qualität im Bereich der künstlerischen Fassadengestaltung und hat in Zusammenarbeit mit Städtischen Ämtern und privaten Auftraggebern, große Erfolge im Bereich Werbung und auch der präventiven Vorsorge gegen illegales Graffiti verzeichnen können.

Gero Schwager
Kann Musiktherapie die sozialen Fähigkeiten von Kindern
mit Autismus-Spektrum-Störungen verbessern?
Eine Auswertung aktueller Studien
110 S., br., € 16,00
978-3-96317-115-4
Autismus-Spektrum-Störungen sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen. Sie zeichnen sich bei den Betroffenen vor allem durch Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation aus. Durch gezielte Therapie lassen sich aber die Symptome reduzieren. Nachdem die Musiktherapie in diesen Bereichen bei Kleinkindern schon erste positive Effekte verzeichnen kann, wird in diesem Band der Fokus auf schulpflichtige Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren gelegt. Dazu erläutert Gero Schwager im ersten Teil die wissenschaftlich relevanten Hintergrundinformationen und widmet sich im zweiten Teil der Auswertung aktueller Studien, um auf dieser Grundlage eine Implementierung von Musiktherapie in den Förderschulalltag zu diskutieren.
Unterbringungssituation von Geflüchteten contra Willkommenskultur


Küster, Franziska
Architektur als Ausdruck politischer Kommunikation
Zur Unterbringungssituation von Geflüchteten in Deutschland
160 S., br., € 19,00
978-3-96317-108-6
Die jüngste Flucht- und Migrationsbewegung hat deutsche Städte und Gemeinden vor immense Herausforderungen gestellt: Die Ankommenden müssen angemessen betreut, versorgt und untergebracht werden. Allerdings prägen vielerorts provisorische Notunterkünfte wie Leichtbauhallen und Containerdörfer das Bild. Und auch die Reaktionen der Bevölkerung auf die Zufluchtsuchenden und die damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben bewegen sich auf einem Kontinuum zwischen gelebter Willkommenskultur und der Sorge, dass Deutschland dieser Aufgabe nicht gewachsen ist. Je stärker Themen wie die Wohnsituation und Integration von Geflüchteten in den öffentlichen Fokus rücken, desto dringlicher ist die Frage, wie dieser Situation nicht nur gesellschaftlich und politisch, sondern auch mit Architektur und Städtebau begegnet werden kann. Auf Basis von qualitativen Expertengesprächen untersucht Franziska Küster die Unterbringungssituation von Geflüchteten in Deutschland und geht der Frage nach, inwiefern architektonische und städtebauliche Maßnahmen die Integration der Geflüchteten beeinflussen. Dabei identifiziert sie integrationsfördernde und -hemmende Faktoren und analysiert, ob die öffentliche Meinung sowie die massenmediale Berichterstattung Einfluss auf die Ausgestaltung von Wohnraum für Geflüchtete haben. Darüber hinaus werden die intendierte gesellschaftliche Außenwirkung der Geflüchtetenunterkünfte sowie die angenommenen Auswirkungen auf deren Bewohner untersucht.
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Mayer, Christian
Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!
Faszinierende Reise ans Ende des neoklassischen Universums
220 S., br., € 18,00
978-3-96317-101-7
»Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!« rechnet ab mit der Mainstream-Ökonomie, mit ihren mathematischen Modellen und kühnen Kalkulationen einer Zukunft, die sich dann doch immer ganz anders gestaltet. Wie kann es sein, dass eine Profession, die häufig mit grotesken Fehleinschätzungen auffällt, in der Öffentlichkeit dennoch als unverzichtbarer Hort der Weisheit wahrgenommen wird? Christian Mayer hilft uns, ein ganz neues Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen zu entwickeln. Eines, das ökonomisches Geschehen in der Welt nicht auf eine Sammlung fehlerhafter Formeln reduziert. Das den Menschen als vielschichtiges, komplexes Wesen anerkennt, der mit dem Modell des Homo oeconomicus nur wenig gemein hat. Dabei führt uns der Autor zugleich auf ein Feld, auf dem der Kampf um die Ökonomie der Zukunft bereits begonnen hat. Denn der Widerstand gegen die neoklassische Sichtweise der Wirtschaft ist längst erwacht. So zeigt Mayer nicht nur die Schwächen des alten Ansatzes auf, sondern auch den Reichtum neuerer Ideen und Modelle.

Szabo, Sacha
Außeralltägliche Welten
Oktoberfest, Disneyland, Computerspiele. Sozioanalyse des Vergnügens
140 S., br., € 19,00
978-3-96317-106-2
Warum besuchen Millionen Menschen Volksfeste, was begeistert Millionen Besucher an Freizeitparks und was fasziniert Millionen Spieler an den Simulationen dieser Vergnügungswelten in Computerspielen? Dieser Frage spürt der Kultursoziologe Sacha Szabo nach. Er zeigt, dass es das Erleben des Außeralltäglichen ist, das die Besucher anzieht. Es ist das Erlebnis eines Jenseits des Alltags, in dem es weder Sorgen noch Nöte gibt; einem zeitweiligen Paradies im Hier und Jetzt. Und so entwickelt Szabo ausgehend von diesen Orten en passant eine Theorie des Vergnügens. Das Besondere ist, dass dieses Vergnügen in einem exklusiven Raum stattfindet, den es nur für diesen besonderen Zweck gibt: einem Heterotop. Diese Eigenheit verbindet sowohl die analogen als auch die digitalen Vergnügungswelten. Damit sind Oktoberfest, Disneyland und RollerCoaster Tycoon nicht nur drei prominente Beispiele, sondern zugleich Wegweiser, die zeigen, wie die Zukunft des Vergnügens aussehen kann.
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Nehring, Christopher
Millionär in der DDR
Die deutsch-deutsche Geschichte des Kunstmillionärs Siegfried Kath
200 S., br., € 18,00
978-3-96317-100-0
Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein - scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels/imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv/quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul - Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten.

Dumke, Thomas / Turgay, Aylin / Mosell, Vandana
Soziale Medien als Konfliktarena
Alltagskonflikte Jugendlicher und wie sie über die Nutzung von Social Network Sites bearbeitet werden
174 S., br., € 20,00
978-3-941310-94-0
Welche Relevanz haben soziale Medien im Alltag von Jugendlichen? Wie werden sie von diesen genutzt, wie werden darüber gesellschaftlich dominante Moraldiskurse von ihnen verhandelt und wie wehren sie sich gegen die Aneignung und Kontrolle ihres Medienhandelns durch Erwachsene - vor allem durch problematisierende Zuschreibungen wie „Cybermobbing“ oder „Sexting" und die damit verbundenen Reglementierungen durch Elternhaus, Schule und Gesellschaft. Das Forscher_innenteam unter Leitung von Elke Schimpf und Johannes Stehr hat diese Fragen im Rahmen eines Forschungsprojekts untersucht. In den von ihnen geführten Gruppendiskussionen mit Jugendlichen haben sie nach Konflikthemen, aber auch nach Ressourcen und Strategien der Bewältigung gefragt. Mit Hilfe eines konflikttheoretischen Ansatzes beschreiben sie in diesem Sammelband die Handlungspraktiken und Deutungen der Jugendlichen in Bezug auf ihre Nutzung sozialer Netzwerke. Sie zeigen, inwiefern social media als Ressource zur Bearbeitung von Konflikten dienen und welche Rolle Institutionen wie die Schule in diesem Zusammenhang spielen. Die Beiträge machen social networking sites als Bestandteil der Alltags- und Lebenswelten von Jugendlichen greifbar und verdeutlichen, welche alltäglichen Interaktionsformen dort praktiziert werden, welche Konflikte thematisiert werden und welche Relevanz diese für die (Re)produktion von Geschlechter- und Generationsverhältnissen besitzen.

Köhnlein, Sandra
Themenorientierte Begegnungsrunden planen und umsetzen
Die große Ideensammlung für die Seniorenarbeit
140 S., br., € 20,00
978-3-96317-104-8
Jeder Mensch ist einzigartig - in HInblick auf seine körperlichen Voraussetzungen, besonderen Fähigkeiten und Glaubenssätze. Für eine ganzheitliche Betreuung von Senioren bedeutet dies, Begegnungsrunden auf unterschiedliche Kompetenzen abzustimmen. Das Personal in Pflege- und Betreuungseinrichtungen muss Interessen und Bedürfnisse in der Gruppe berücksichtigen und somit verschiedene Aktivierungsformen unter einen Hut bringen. In ihrem neuen Anleitungsband stellt Sandra Köhnlein eine Vielzahl von Aktivitäten vor, die zum Ausgangspunkt für themenorientierte Begegnungsrunden werden können. Diese reichen vom Erinnern und Erzählen über Gedächtnistraining und Spielen, Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen bis hin zu Musik und Rhythmik. Neben konkreten Vorschlägen liefert sie als erfahrene Betreuungskraft auch Wissen und Material, um eigene Begegnungsrunden planen und umsetzen zu können. Sie zeigt, wie man diese modellhaft entwickelt, erfolgreich umsetzt - auch mit Hilfe von Ritualen - und wie man sie im Nachgang professionell reflektiert. So können mit Begegnungsrunden schlüssige und sinnerfüllte Akzente gesetzt werden, sowohl für die Seniorengruppe als auch für das Team.

Immersion - Design - Art: Revisited
Transmediale Formprinzipien neuzeitlicher Kunst und Technologie
232 S., br., € 29,00
978-3-96317-109-3
Eintauchen in eine künstliche Welt, den Unterschied zwischen Artefakt und Realität nicht mehr erkennen, ein Versprechen, das in Kunst und Design zwischen antiken Maleranekdoten und den digitalen Spielen unserer Tage nichts von seinem Faszinosum eingebüßt hat.
Immersionsästhetiken haben spätestens seit der Renaissance immer wieder Konjunkturen, die in der Regel den Einbruch neuer Medientechnologien markieren. So zuletzt in den aufgeregten Debatten der Jahrtausendwende, als unter dem Eindruck digitaler Simulation gar ein vollständiger Bruch mit allen überkommenen Vorstellungen des Wirklichen konstatiert wurde. Mehr als ein Jahrzehnt später hat sich diese Realität als äußerst resistent erwiesen und die Technologien der Immersion wurden selbstverständlicher Bestandteil von alltäglicher Kommunikation und ästhetischem Erleben. In dieser Gewöhnlichkeit verbirgt sich die eigentliche künstlerische Herausforderung.
Die Autoren zielen auf eine eigenständige medientheoretische Perspektive ab, in der Medienkunst weder als einfacher Effekt der Medientechnologie erscheint, noch die gesellschaftliche Realität der Medien mit der künstlerischen Phantasie der Medienkünstler verwechselt wird. Die Analyse dieses Designs der Gegenwart sowie seiner künstlerischen Reflexion zielt auf eine zeitgemäße Ästhetik des Digitalen ab, welche die naiven Pole zwischen Euphorie und Apokalypse, die die Debatte einst prägte, hinter sich lassen kann.

Stefanie Vollmann
Videojournalisten als Storyteller
Eine Chance für neue authentische Narrationsformen in der TV-Landschaft
170 S., br., € 25,00
978-3-96317-113-0
Digitalkameras und einfache Schnittsoftware ermöglichen es, dass heute potenziel jeder Fernsehjournalist Beiträge als Videsoumalist (VJ) selbst drehen und schneiden kann. Online hat diese Entprofessionalisierung bereits zu innovativen Genre-Mischungen geführt. Im Fernsehen aber verstärkt sich aktuell im Bereich erzählerischer Genres (Reportage, Feature, Dokumentation) der Trend, Inhalte in festgezurrten Formaten zu präsentieren. Können die innovativen Potenziale von VJs in der deutschen Fernsehproduktion also gar nicht genutzt werden? Stefanie Vollmann untersucht dies am Beispiel des Einsatzes von VJs in erzählerischen Genres. Sie kombiniert eine Literaruranalyse mit einer Befragung von Redakteuren und VJs sowie Zuschauern des für diese Arbeit produzierten VJ-Films "Paris par Hasard". Es zeigt sich VJs können durch Authentizität, Nähe, Kreativität und Flexibilität überzeugen. Doch in der Praxis werden VJs meist in fomatierten tagesaktuellen Produktionen eingesetzt.

Journalismus auf Smartwatches
Komplementäre Erweiterung zu Smartphones oder technisches Tor zu eigenständigen digitalen Erzählformen?
Analysen, Bewertungen und Prognosen
150 S. plus virtueller Anhang, br., € 24,00
978-3-96317-114-7
Die Zukunft des Journalismus ist digital - und mobil: Smartphones haben Desktop-PCs inzwischen als primäres Online-Nachrichtenmedium abgelöst. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Smartwatches stellt sich die Frage: Droht das gleiche Schicksal nun den Smartphones? Können Smartswatches neue journalistische Darstellungsformen prägen und Smartphones als primäres Online-Nachrichtenmedium vom Thron stoßen? Anis Micijevic liefert hier die erste wissenschaftliche Analyse zum journalistischen Potenzial von Smartwatches im deutschsprachigen Raum und gibt eine wertvolle Orientierung und Kategorienbildung auf einem bislang kaum erforschten Gebiet.

Marcus Voigt
Die “Lügenpresse“ ein nützliches Instrument für den Rechtspopulismus?
180 S., br., € 24,00
978-3-96317-110-9
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich - zumindest vorläufig - im deutschen Parteiensystem etabliert Sowohl in der Forschung zum Rechtspopulismus allgemein als auch im spezifischen Fall der AfD weist der Forschungsstand noch große Lücken auf. Ziel des Buches ist es daher, am Beispiel der AfD die politischen Kommunikation rechtspopulistischer Parteien offenzulegen. Marcus Voigt hat dazu Leitfadeninterviews mit Politikern der AfD und einem ehemaligen Politiker der Partei geführt. Es zeigt sich, dass die politische Kommunikation der AfD in idealtypischer Weise der rechtspopulistischer Parteien entspricht. Bewusste Provokationen und strategische Tabubrüche, insbesondere bei den Themen Flüchtlingskrise und Islam, sollen mediale Aufmerksamkeit erregen und so den politischen Diskurs verschieben. Die Presse ist Feindbild, wird Lügenpresse genannt, doch zugleich als Multiplikator genutzt und instrumentalisiert, um Rechtspopulismus zu verbreiten und die pluralistische Gesellschaft anzugreifen.

Jacek, Rzeszotnik
Stanislaw Lems literarische Gedankenexperimente
Eine Essaysammlung
180 S., br., € 22,00
978-3-96317-112-3
Stanislaw Lem gilt als „Exportschlager“ der polnischen Literaturszene. Die Werke des bedeutenden literarischen Visionärs wurden in 57 Sprachen übersetzt und mehr als 45 Millionen Mal verkauft, übersetzte Ausgaben seines Werkes können in Buchhandlungen in aller Welt gefunden werden. Der „dialektische Weise aus Kraków“ (Rottensteiner) gehört somit zu den am intensivsten gelesenen polnischen Autoren auf beiden Uferseiten der Elbe. Gelingt es Lem also, mit der Rezeption seines Schrifttums das Paradigma der prinzipiellen gegenseitigen (Nicht-)Wahrnehmung der Deutschen und der Polen im Bereich kultureller Errungenschaften infrage zu stellen? Jacek Rzeszotnik hat festgestellt, dass bislang nur wenige größere (wissenschaftliche) Abhandlungen über Lems Werk vorliegen. Das Hauptgewicht der rezeptiven Leistung im deutschen Sprachraum bilden bisher Interviews, gefolgt von Feuilletons, Sammelrezensionen und Einzelbesprechungen sowie kurzen Pressenotizen. Diesem Sachverhalt möchte Rzeszotnik mit dem Essayband „Stanislaw Lems literarische Gedankenexperimente“ Rechnung tragen. In 13 Beiträgen, die im Zeitraum von 2005 bis 2017 entstanden sind, hat sich der Autor zum Ziel gesetzt, das in der deutschen Öffentlichkeit funktionierende Bild von Lem als Schriftsteller und (Wissenschafts-)Philosoph und seinem Schaffen punktuell zu rekonstruieren. Dabei verfolgt der Autor der Essays nicht das Ziel, die Besprechungen zu Lems Werken zu rezensieren, sondern möchte die jeweils individuellen „Deutungsdispositionen“ der Kritiker und ihren Ausschlag für das kreierte Lem-Werk-Bild herausarbeiten.

Image Temporality
Time, Space and Visual Media
210 S., br., € 49,90
978-3-941310-92-6
Media technology plays a significant role in addressing the different sense modalities of the recipient or user. This role seems to deeply influence our concepts of time and space: The more a media technology is becoming a trigger for sensory and perceptual experiences, the bigger is the influence on temporality and spatiality. Image Temporality could be one part of the temporality discourse to connect the concepts of static and dynamic images with the approaches in modern media theory, philosophy of mind, perceptual theory, aesthetics, and film studies as well as the complex range of image science.This volume monitors and discusses the relation of time, space and visual media within the perspective of an autonomous image science.

Gott heißt Versöhnung
Marburger Religionsgemeinschaften für den Frieden
338 S., 93 farbige Abbildungen, geb., € 34,00
978-3-941310-98-8
Marburger Religionsgemeinschaften treten in ihrer Stadt für Frieden und Versöhnung ein und zeigen, dass sie sich bei allen Unterschieden in religiöser Anschauung und Praxis achten und respektieren. Sie gehören dem Christentum, dem Judentum, dem Islam, dem Buddhismus und dem Bahaitum an. Mit ihrem Bemühen um Frieden und Versöhnung leisten sie einen sehr wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt von Gesellschaft und Staat, und dies, obwohl ihre einzelnen Maßnahmen, Frieden und Versöhnung herbeizuführen, mitunter wenig spektakulär sind. Es sind ihre Kontinuität und ihre Fähigkeit, religiöse Überzeugungen in die ethische Praxis zu überführen, die überzeugen und die ihnen eine auch in politischer Hinsicht kaum zu unterschätzende Bedeutung zukommen lässt. Der von Holger Speier herausgegebene Band ist die Weiterführung des Schülerbandes »50 Marburger Schülerbeiträge für den Frieden« (München 2016), in dem Marburger Schülerinnen und Schüler in sehr persönlicher Weise darstellen, welche Friedenspotenziale Religionen für sie haben. Da religiös motivierte Handlungen selten ohne Anbindungen an entsprechende Religionsgemeinschaften gelingen, ist es folgerichtig, die Religionsgemeinschaften zu dem Themenbereich Frieden und Versöhnung nun selbst zu Wort kommen zu lassen.
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bereits angekündigt:........................................................................................zurück nach oben

Kai Eicker-Wolf
Wirtschaftswunderland
Eine Abrechnung mit der Wirtschaftspolitik von Gerhard Schröder bis heute
160 S., br., € 16,00
978-3-941310-82-7
Deutschland geht es gut, Industrie und Handwerk gelten als hochgradig wettbewerbsfähig und die Außenhandelsüberschüsse als Beleg, dass alles fabelhaft läuft. Wer die Lage so einordnet, blickt jedoch vorbei an den Schattenseiten dieser Wirtschaftsentwicklung: an der Schere zwischen Arm und Reich, Abstiegsängsten oder dem Unbehagen des Auslands an der deutschen Entwicklung. Kai Eicker-Wolf zeigt, dass die ungerechte Einkommens- und Vermögensverteilung und der hohe Exportüberschuss die Kehrseiten ein und derselben Medaille sind. Seit Gerhard Schröder lebt Deutschland massiv unter seinen Verhältnissen - das ist bedenklich. Denn die Sparpolitik hat uns gravierende Fehlentwicklungen beschert wie die Unterfinanzierungen sozialer Bereiche, darunter Gesundheit und Pflege sowie Erziehung und Bildung. Mit fundierten Lösungs- und Finanzierungsvorschlägen plädiert Eicker-Wolf für eine deutliche Neuorientierung der Struktur- und Wirtschaftspolitik in Deutschland, die Verteilungsgerechtigkeit nur dann herstellt, wenn sie auch Sozialpolitik ist.

banal  trivial  phaenomenal
Spielarten des Trash
Herausgegeben von Jonas Nesselhauf und Markus Schleich
236 S., br., € 29,90
978-3-941310-87-2
Trash, der, Substantiv, aus dem Engl. ›Müll‹, ›Abfall‹, ›Schund‹; bezeichnet in den Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften eine scheinbar ›minderwertige‹ Ästhetik trivial-populärer Artefakte (-> lowbrow), wobei die Grenzen zur absichtlichen Erzeugung von T. (-> Meta-T.) teilweise fließend verlaufen und T. somit wiederum zu einem Schreibverfahren werden kann. Die Spielarten des T., des Meta-T. und der Verbindung von Kunst und ›Abfall‹ umfassen verschiedenste Medien und Genres, darunter den T.film (bspw. in britischen »Hammer«-Produktionen), Literatur und Lyrik (u.a.Friederike Kempner, Julie Schrader), Comic (Chris Ware etc.), Popmusik (etwa Blumfeld), Bildende Kunst (bspw. Kurt Schwitters), TV-Formate (›Reality-TV‹), Computerspiele sowie als deren Performanz die Fanfiction oder »Bad Taste Partys«.

Ernst Wolff
Finanz-Tsunami
Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht
200 S., br., € 19,00
978-3-00-057533-4
„Das Finanzwesen erschließt sich nur Fachleuten und braucht euch Normalbürger nicht zu interessieren, weil es euer Alltagsleben nur am Rande berührt“ - so wurde es uns jahrzehntelang eingebläut. Das Gegenteil ist der Fall: Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich die Finanzindustrie zur mächtigsten Größe auf unserem Planeten entwickelt. Dabei bleibt ihr Führungspersonal im Dunkeln und lenkt die Geschicke der Welt auf eine Weise, die selbst bei genauer Betrachtung nur schwer zu durchschauen ist.
Mit seiner packenden Darstellung der Machenschaften und Akteure der Finanzwirtschaft weist Ernst Wolff ein weiteres Mal auf sein zentrales Anliegen hin: die Herrschaft einer übermächtigen Elite zu beenden, deren Gier unsere Lebensgrundlagen zerstört und unsere Zukunft gefährdet. (erscheint in der edition e.wolff)

Sacha Szabo
Lunaparks
Auf den Spuren einer vergessenen Vergnügungskultur
Bildband
200 S., zahlreiche farbige Abbildungen, geb., € 35,00
978-3-941310-83-4
Lunaparks - noch Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, sind heute aus dem Bild von Freizeit- und Vergnügungskultur verschwunden. Dabei gab es allein in Deutschland fast ein halbes Dutzend derartiger Parks. Der Hugo-Haase-Park in Hamburg und später der Lunapark Hamburg-Altona bestanden zeitgleich mit den Parks in Dortmund, Köln und Leipzig. In Berlin existierten in dem Zeitraum von Anfang des Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg zeitgleich sogar drei derartige Parks. Sacha Szabo hat dieses Stück Kultur liebevoll aufbereitet und vielfältiges Quellen- und Bildmaterial zusammengestellt. Er fragt: Was macht die Besonderheit dieser Parks aus und wie kam es zu ihrem Verschwinden aus dem Erscheinungsbild deutscher Städte? Er nimmt die Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu den Ursprüngen dieser besonderen Begegnungsorte, für die - im Unterschied zu heutigen Parks - Tanzsalons, Bierhallen und Kneipen bestimmend waren und die einen festen Bestandteil urbaner Unterhaltungskultur bildeten.

Bildverstehen
Spielarten und Ausprägungen der Verarbeitung multimodaler Bildmedien
Herausgegeben von Lars C. Grabbe, Patrick Rupert-Kruse und Norbert M. Schmitz
248 S., br., € 29,90
978-3-941310-79-7
In der menschlichen Wahrnehmung, Verarbeitung und Speicherung bewegter (interaktiver) Bildtypen spielen die Systeme des Mentalen und Leiblichen eine zentrale Rolle: Wir entschlüsseln Zeichen und Symbole, verstehen und erleben multimodale Artefakte, lassen uns vom Realismus digitaler Bilder überrumpeln oder koppeln uns mental und motorisch mit Filmen oder Computerspielen. Folglich formieren sich erst im Zusammenwirken von sinnlicher Adressierung, kognitiver Organisation und leiblicher Partizipation sowohl phänomenale als auch semiotische Prozesse des Verstehens oder Erlebens. Die davon geprägten spezifischen Verarbeitungs- und Speicherungsvorgänge medialer Impulse stehen im Fokus des Bandes.

Sandra Köhnlein
Basteln und Gestalten mit Senioren
Mit zahlreichen Schablonen und Kopiervorlagen
140 S., br., € 22,00
978-3-941310-84-1
Kreative Begegnungsrunden verbessern die Lebensqualität von Pflegebedürftigen in Senioreneinrichtungen. Sie ermöglichen ein Zusammentreffen, geben Senioren die Möglichkeit, sich einander anzunähern und dabei sich und andere in der gemeinsamen Tätigkeit besser kennenzulernen. Als Expertin in der Arbeit mit Pflegebedürftigen hat Sandra Köhnlein ein Praxisbuch für das Basteln und Gestalten mit Senioren entwickelt. Ein erster Teil vermittelt Basiswissen, das in der Seniorenarbeit Tätige bei der Planung und Umsetzung von Begegnungsrunden unterstützt. Ein zweiter Teil liefert kreative Techniken und Bastelvorschläge. Diese werden ergänzt von wertvollen Zusatzinformationen und Tipps sowie genauen Angaben zum Materialbedarf. Der übersichtlich gestaltete Band liefert eine Fülle an kreativen Ideen und thematisiert praxisnah, wie die konkrete Umsetzung der Begegnungseinheiten aussehen kann. 

Werner Brinker
Denkfehler Wachstum
Wege in eine zukunftsfähige Wirtschaft
134 S., br., € 14,90
978-3-941310-21-6
'Wohlstand braucht Wachstum' - so lautet das ständig wiederholte Mantra unserer Wirtschaftspolitik. Ohne Wachstum drohen leere Kassen, ist der Sozialstaat gefährdet, kann es keinen Wohlstand geben. Aber Wachstum zerstört unsere Lebensgrundlagen, gefährdet den sozialen Frieden, verschärft die globale Armut und ist gar die Ursache für Kriege. Ein unentwirrbares Knäuel wechselseitiger Abhängigkeiten? Werner Brinker bringt Ordnung in das Durcheinander, zeigt Zusammenhänge und Widersprüche auf und erläutert, wie sich Wirtschaftswachstum, Wohlstand und Umweltzerstörung gegenseitig beeinflussen. Warum muss die Wirtschaft ständig wachsen? Wo ist der (Not-)Ausgang? Dies sind die zentralen Fragen des Buches. Wo andere sich in einer Analyse der Probleme erschöpfen, zeigt Werner Brinker einem eleganten Ansatz, der den Weg aus dem Dilemma öffnet, hin zu einer Wirtschaftsform ohne Wachstum, Umweltvernichtung und Sozialabbau.

Nicklas Baschek
Anfeindungen
Carl Schmitts "Begriff des Politischen" aus Perspektive der Systemtheorie Niklas Luhmanns
102 S., br., € 14,90
978-3-941310-11-7
Die Unterscheidung von Freund und Feind. In seinem Buch "Der Begriff des Politischen" sieht Carl Schmitt darin die Triebfeder politischen Handelns. Trotz dieser aggressiven Grundtendenz nimmt seine politische Theorie neuere Ansätze zur Politik der Differenz, der Abweichung und des Anderen vorweg. Doch wer unterscheidet bei Schmitt zwischen Freund und Feind? Und aus welchen Gründen wird jemand zum Feind? Das Buch untersucht den "naturwüchsigen" Charakter dieser Unterscheidung bei Carl Schmitt. Unter Verwendung Niklas Luhmanns Systemtheorie entlarvt der Autor die bedrohliche Ausgangssituation der Fremdheit und Feindschaft bei Schmitt als reaktionäre Konstruktion.

Nils Adamo
Bedingungsloses Grundeinkommen
Sozialromantik oder Zukunft des Sozialstaats?
137 S., br., € 19,90
978-3-941310-19-3
Immer weniger Menschen erzielen durch Erwerbsarbeit ein existenzsicherndes Einkommen. Eine der zentralen politischen Fragen der letzten Jahre ist daher: Wie lassen sich unter den Bedingungen schrumpfender Verteilungszuwächse noch soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe organisieren? Als Lösungsmöglichkeit rückt das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens immer mehr in den Blickpunkt der kontrovers geführten Debatte um die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Nils Adamo stellt in diesem Band die verschiedenen Modelle für ein bedingungsloses Grundeinkommen vor. Er verfolgt den bisherigen Weg der politischen Auseinandersetzung, der letztlich in die entscheidende Frage mündet: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Jong Uk Yun
Die Spielfilme von Ken Loach
Perspektive eines realistischen Kinos
215 S., br., € 26,90
978-3-941310-10-0
Ken Loach begann seine Karriere 1964 als Fernsehregisseur bei der BBC. Seitdem hat er mehr als 40 Kino- und Fernsehfilme gedreht. Die Spielfilme von Loach sind gekennzeichnet durch das Interesse am Leben der ‚einfachen’ Leute und der Arbeiterklasse, die normalerweise in der Kinolandschaft kaum beachtet werden. Ebenfalls charakteristisch ist die Verwendung von bestimmten stilistischen Merkmalen und die künstlerische Konstruktion, womit versucht wird, das Leben jener Bevölkerungsschicht so ‚realistisch’ wie möglich wiederzugeben. In diesem Buch zeigt der Autor die thematische und stilistische Charakteristik der Spielfilme von Ken Loach unter der Berücksichtigung der gesellschaftlichen und medialen Kontexte von Großbritannien auf.
16 Spielfilme von Ken Loach werden hier eingehend behandelt: UP THE JUNCTION (1965), CATHY COME HOME (1966), POOR COW (1967), KES (1969), LOOKS AND SMILES (1981), FATHERLAND (1986), HIDDEN AGENDA (1990), RIFF-RAFF (1991), RAINING STONES (1993), LADYBIRD LADYBIRD (1994), LAND AND FREEDOM (1995), BREAD AND ROSES (2000), SWEET SIXTEEN (2002), 11`09`01 - SEPTEMBER 11 (2002), TICKETS (2005) und THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY (2006).

Körperinszenierungen im japanischen Film
302 S., br., € 37,90
978-3-941310-73-5
Kaum eine Kinematographie weist eine solche Variation von Körperdarstellungen auf wie die japanische. Der Körper scheint nicht festgestellt. Er ist variierbar, überformbar, kann prothetisch ergänzt werden, ohne dass dies mit einer emotionalen Wertung verbunden wäre. Diese ›andere Körperlichkeit‹ betrifft nicht allein die dargestellten Stoffe. Sie hat eine filmtheoretisch weitreichende Bedeutung, fordert sie doch dazu auf, sich den Themenkomplexen der Identifikation und der Rolle des Zuschauers neu zu nähern. Der interdisziplinäre, deutsch- und englischsprachige Band stellt Fragen nach der Funktion dieser Art von (kulturell) alterner Körperlichkeit: Worauf reagiert die Imaginationswelt des Films? Welche kulturellen Bilder und Traditionen ruft diese wiederum auf? Behandelt werden unter anderem Arbeiten von Yasujirô Ozu, Akira Kurosawa, Shôhei Imamura, Shûji Terayama, Shinya Tsukamoto, Takeshi Kitano, Takashi Miike und Shunji Iwai.

Hercule Poirot trifft Miss Marple
Agatha Christie intermedial
Herausgegeben von Judith Ktetzschmar, Sebastian Stoppe und Susanne Vollberg
216 S., br., € 34,90
978-3-941310-48-3
Wie kaum eine andere Autorin des 20. Jahrhunderts hat Agatha Christie das Genre des Kriminalromans geprägt. Bis heute ist sie eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen der Welt.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass Christies Werk vielfältig für Film, Fernsehen und Theater adaptiert wurde. Diese Intermedialität ist der Ausgangspunkt des Bandes. In welchem Verhältnis stehen literarische Vorlage und mediale Transformation? Warum bleiben manche Adaptionen sehr werkgetreu, während andere stark vom Original abweichen? Welche Rolle spielen exotische Orte, wiederkehrende Motive und Figurenkonstellationen? Wo sind Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen Medientypen auszumachen?

Bildkörper
Zum Verhältnis von Bildtechnologien und Embodiment
Herausgegeben von Lars C. Grabbe, Patrick Rupert-Kruse und Norbert M. Schmitz
242 S., br., € 29,90
978-3-941310-71-1
Im internationalen philosophischen und kognitionspsychologischen Diskurs erleben Überlegungen zum Embodiment momentan einen nie dagewesenen Aufschwung. Daher verwundert es nicht, dass auch im Kontext aktueller Entwicklungen der digitalen und immersiven Medientechnologien die Rolle des Leibes sowohl im theoretischen als auch im anwendungsorientierten Bereich mit neuer Verve betont wird. Auf diese Entwicklung Bezug nehmend, stellt der Band die Interaktion zwischen dem Medialen und den somatischen, neuronalen und mentalen - also verkörperten - Prozessen, die bei der Rezeption von Medieninhalten aktiv sind, in den Fokus. Denn erst die Analyse des Verhältnisses von Bildtechnologien und Embodiment erlaubt es, die Erlebnisdimensionen und Sinnhorizonte audiovisueller Artefakte von ihrer leiblichen Basis her näher zu beschreiben.

Iris Oberth
Der Narr als Epochenmotiv und metatheatrale Reflexionsfigur bei Shakespeare
'I am indeed not her fool but her corrupter of words'
240 S., br., € 25,90
978-3-941310-44-5
Vom karnevalesken Außenseiter zum scharfsinnigen corrupter of words - der Narr als eine zentrale Reflexionsinstanz der Frühen Neuzeit und ihrer (Welt-)Bühne: Die Studie untersucht zum einen den Narren als Epochenmotiv, als eine in dieser und für diese Zeit besonders signifikante Gestalt. Zum anderen erschließt sie eine Bedeutung und Funktion als Figur metatheatraler Reflexion in einem exemplarischen Werk der Zeit, bei Shakespeare. Dabei zeigt sich, dass Shakespeares weise Narrenfiguren über ihre charakteristische Lach- und Erkenntnisgemeinschaft mit dem Publikum hinaus zu vorrangigen Figuren des Reflektierens grundlegender Aspekte des frühneuzeitlichen Theaters selbst werden: Im liminalen Spiel des Narren beleuchtet ein in dieser Form neuartiges Medium sein eigenes Funktionieren und Vermögen - nicht zuletzt auch mit Blick auf seine Rolle im sozio-politischen Kontext der Epoche.

Daniel Schröder
Der Komponist Frank Zappa
Über die Aktualität der "Neuen Musik"
133 S., br., € 19,90
978-3-941310-28-5
The present-day composer refuses to die. Bereits in seinem ersten Album formulierte Frank Zappa den Anspruch, ein bedeutender Komponist zu werden. Und tatsächlich sollte es ihm gelingen, nicht nur zu einer einzigartigen Musikikone aufzusteigen, sondern auch in Kompositionen für große Orchester oder dem Projekt The Yellow Shark einen unverkennbaren Stil zu entwickeln. Doch wo genau im weiten Feld der "Neuen Musik" des 20. Jahrhunderts begegnen wir dem Komponisten Frank Zappa und wen trifft man neben Edgard Varèse noch in seinem Werk? War John Cage für ihn nur ein skurriler Pilzsammler und Karlheinz Stockhausen bereits in einem Helikopter auf dem Weg zurück zum Planeten Sirius? Haben eher Pierre Boulez’ Serialismus oder Conlon Nancarrows gestanzte Löcher ihre Punkte auf der Karte von Zappas musikalischen Kosmos hinterlassen? Was an Zappas Musik war konventionell, was innovativ? Und: Hat sich Zappa tatsächlich geweigert zu sterben? ENGLISCHE AUSGABE:  Frank Zappa - The Composer = 978-3-941310-85-8, € 19,90
Zappa - MontanaZappa - Bobby BrownZappa - Watermelon In Easter HayZappa- Why Does It Hurt When I Pee?

Creative Crowds
Perspektiven der Fanforschung im deutschsprachigen Raum
408 S., br., € 39,90
978-3-941310-42-1
Die Vorstellungen von Fans als hysterischen Teenies, aggressiven Hooligans oder nerdigen Einzelgängern haben sich drastisch gewandelt. Wurden Trekkies, Live-Rollenspieler oder Gothics vor einigen Jahren noch kritisch beäugt, debattiert heute jeder über die Hobbit-Filme oder die neue Sherlock-Staffel und kann sein Ramones-Shirt beim Discounter kaufen. Durch das Internet sind Fans nicht nur im Mainstream angekommen, sondern mündiger und kreativer geworden. Längst geben sie sich nicht mehr nur der Verehrung ihrer Lieblingsfiguren und Idole hin, sie erobern auch für sich selbst und ihren kreativen Output einen Platz in der Popkultur. Der Band versammelt Beiträge aus verschiedenen Disziplinen zu einem facettenreichen Spektrum von Fandoms, Fankulturen und Fankreationen im deutschsprachigen Raum: vom Fußballstadion bis ins Onlineforum, von Cosplayern zu Viddern, von Prince bis Twilight.

Pferde in der Geschichte
Begleiter in der Schlacht, Nutztier, literarische Inspiration
Herausgegeben von Frank Jacob
281 S., br., € 34,90
978-3-941310-45-2
Pferde waren lange bedeutend für die Geschichte des Menschen und wurden zu wesentlich mehr als nur zur Freizeitgestaltung genutzt. Gerade die Geschichtswissenschaft hat die Rolle von Tieren für den Lauf der Ereignisse zu lange unterschätzt. Der Band hat es sich zum Ziel gesetzt, im Besonderen die Bedeutung von Pferden für historische Entwicklungslinien und geschichtliche Prozesse etwas genauer zu untersuchen und einen möglichst chronologisch wie geographisch breit angelegten Überblick über die Bedeutung dieser Vierbeiner zu geben. Dafür werden nicht nur militärhistorische, sondern auch wirtschaftliche sowie kulturelle Aspekte untersucht, um dem interessierten Leser einen guten Einblick in die Geschichte der Pferde sowie deren Rolle für die Geschichte des Menschen zu gewährleisten.

Florian Lamp
"Die Wirklichkeit, nur stilisiert"
Die Filme des Ulrich Seidl
192 S., br., € 24,90
978-3-941310-04-9
Ulrich Seidl eilt der Ruf voraus, ein „Enfant Terrible“ des Dokumentarfilms zu sein - ein Regisseur, der die Wirklichkeit so lange manipuliert, bis sie in sein Bild von Wirklichkeit passt und damit zur „Wirklichkeit, nur inszeniert“ wird. Aber ist die Wirklichkeit als solche nicht schon an und für sich ein Konstrukt? Seidl hat mit seinen Werken immer wieder provoziert. Nach seinem Film DER BALL fliegt er von der Filmhochschule, nach TIERISCHE LIEBE erhält er einerseits Lob durch Werner Herzog, der beeindruckt feststellt, „im Kino noch nie so geradewegs in die Hölle geblickt“ zu haben, andererseits wird er als Vampir betitelt, der Menschen aus dem Kuriositätenkabinett vor die Kamera zerrt und Sozialpornographie betreibt. Erst als Seidl mit MODELS und später mit HUNDSTAGE beginnt, nicht mehr explizit Dokumentarfilme zu drehen, wendet sich das Blatt und er erlangt international Anerkennung. Ulrich Seidl inszeniert die Wirklichkeit neu und löst so die Grenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm immer wieder auf. Florian Lamp untersucht Ulrich Seidls Filme von EINSVIERZIG (1980) bis JESUS, DU WEISST (2003) und legt dadurch nicht nur die zentralen Entwicklungslinien im Oeuvre des österreichischen Regisseurs frei, er hinterfragt auch kritisch den von Seidl selbst für sein Verfahren verwendeten Begriff der „Faction“. Abgerundet wird der Band von einem ausführlichen Interview, das der Autor mit Ulrich Seidl in Wien geführt hat.

Patrick Hilpisch
Cinema Goes Pop
Populärkultur in den Filmen Cameron Crowes
205 S., br., € 24,90
978-3-941310-06-3
In einem Zeitraum von 16 Jahren hat der amerikanische Regisseur Cameron Crowe sechs Filme geschaffen, die durchdrungen sind von populärer Kultur: SAY ANYTHING, SINGLES, JERRY MAGUIRE, ALMOST FAMOUS, VANILLA SKY und ELIZABETHTOWN. Sie alle zeichnen sich zum einen durch Soundtracks aus, die sich nahezu ausschließlich aus moderner Pop- und Rockmusik zusammensetzen. Zum anderen sind sie bevölkert von Charakteren, die sich entlang Popkultur definieren oder direkt mit ihrer Produktion bzw. Entstehung verbunden sind. Musik in Crowes Filmen ist immer mehr als ein „soundtrack with pictures“ und der Bezug auf Film, Fernsehen oder andere Bereiche populärer Kultur alles andere als willkürlich. Wie lässt sich die Größe „Popkultur“ bestimmen? Welche Bedeutung, welche Macht wird ihr zugeschrieben? Auf welche Weise nutzt sie Cameron Crowe für seine Filme? Wie setzt er seine Soundtracks ein? Wie bindet er popkulturelle Zitate und Referenzen in seine Geschichten bzw. seine filmischen Texte ein? Und welche Ziele verfolgt der ehemalige Musikjournalist mit diesen Strategien? Diesen Fragen geht Patrick Hilpisch hier auf den Grund.

Kim Ki-Duk
Barbar oder Sündenbock?
Herausgegeben von Jeong Seong-Il
441 S., br., € 39,90
978-3-941310-35-3
Kim Ki-Duk hat das koreanische Kino revolutioniert. Während seine Filme wie zuletzt "Pieta" (2012) auf internationalen Festivals gefeiert werden, ist der aus einfachen Verhältnissen stammende Autodidakt in seiner Heimat höchst umstritten. Vielen Koreanern gelten seine Werke als Ausgeburten eines sadistischen Wilden und nur wenige erkennen in ihnen die Abgründe ihres Landes und dessen Geschichte. Wer Korea verstehen will, muss Kim Ki-Duk verstehen - diese Maxime hat Jeong Seong-Il diesem Band zu Grunde gelegt. Dazu hat er nicht nur führende Experten versammelt, um Kims Filme von dessen Debüt "Crocodile" (1996) bis zu seinem meditativen Meisterwerk "Frühling, Sommer, Herbst, Winter … und Frühling" (2003) zu analysieren. Auch den unbequemen Regisseur selbst und seine Mitarbeiter lässt er ausführlich zu Wort kommen. Abgerundet wird dieses vielstimmige Porträt von Kim Ki-Duks unverfilmtem Drehbuch "Die Überquerung der Straße bei Rot".

Andreas Becker
Erzählen in einer anderen Dimension
Zeitdehnung und Zeitraffung im Spielfilm
187 S., br., € 24,90
978-3-941310-25-4
Beschleunigungen, Zeitlupen, Absencen: Verschiedenste Formen der Zeitdehnung und Zeitraffung sind charakteristische Merkmale des aktuellen Kinos. Seit den 1960er Jahren werde n im Film immer kühnere Expeditionen in neue Zeitdimensionen gewagt. Dabei ist der zunehmende Einsatz dieser Stilmittel keineswegs eine Modeerscheinung, sondern der filmästhetische Ausdruck des vielschichtigen menschlichen Zeitempfindens. Unsere täglichen 'Zeitreisen', Erinnerungen, Absencen und Irritationen werden durch sie thematisiert und sinnlich erfahrbar gemacht.

Sebastian Bauer
Welten im Untergrund
Das Motiv der U-Bahn im Film
214 S., br., € 29,90
978-3-941310-23-0
Die U-Bahn taucht immer dann auf, wenn das Kino in den Großstadt-Untergrund abtaucht. Sie markiert einen dramaturgischen Knotenpunkt im urbanen Netz, von dem aus die filmischen Geschichten in Bewegung geraten, entscheidende Wendungen vollziehen oder zum Stillstand gelangen. Vordergründig wird die U-Bahn dabei als funktionaler Transit-Ort inszeniert und wahrgenommen. Bei genauerem Hinsehen verfügt sie jedoch über spezifische Qualitäten, die den Vorstellungen einer modernen Welt zuwider laufen: Die U-Bahn wird zu einem geradezu mythischen Raum. Sebastian Bauer demonstriert dies anhand von fünf beinahe durchgängig in der U-Bahn spielenden Filmen aus verschiedenen Epochen und Ländern: La première nuit (F 1958), The Incident (US 1967), Subway (F 1985), Moebius (ARG 1996) und Kontroll (H 2003). Welten im Untergrund wird so zu einem wegweisenden Buch über einen der spannendsten Schauplätze der Filmgeschichte.

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